An diesem Mittwoch, dem 5. November 2025, erreicht der Mond um 10:19 Uhr brasilianischer Zeit seine volle Phase und markiert damit den zweiten Supermond des Jahres. Das Phänomen tritt auf, wenn sich der Satellit im Perigäum befindet, etwa 357.000 Kilometer von der Erde entfernt, und bis zu 14 % größer und 30 % heller erscheint. Der in ganz Brasilien sichtbare Supermond verspricht ab 18:40 Uhr ein himmlisches Spektakel, ohne dass eine spezielle Ausrüstung erforderlich ist. Das Ereignis ist das zweite in einer Folge von drei Supermonden im Jahr 2025, der nächste ist für den 4. Dezember geplant.
Die Wachstumsphase, die bis zu diesem Dienstag, dem 4. November, beobachtet wurde, erreichte nach Angaben des National Observatory eine Sichtbarkeit von 94 %. Der Mondzyklus mit einer durchschnittlichen Dauer von 29,5 Tagen beeinflusst die Gezeiten und das Verhalten der Meeresbewohner. Der Supermond verstärkt die Springfluten mit einer größeren Amplitude zwischen Flut und Ebbe.
- Hauptphasen im November: Neumond (20.11., 3:47 Uhr), Halbmond (28.11., 3:58 Uhr).
- Beste Beobachtungszeit: Ab 18:40 Uhr, an Orten mit klarem Himmel.
- Umweltauswirkungen: Springfluten wirken sich auf Küstenökosysteme und nachtaktive Arten aus.
Supermoon-Phänomen
Ein Supermond entsteht, wenn der Vollmond mit dem Perigäum zusammenfällt, dem erdnächsten Punkt. Nähe vergrößert die Helligkeit und scheinbare Größe des Satelliten.
Diese Veranstaltung zieht Amateurastronomen und Fotografen an, die das Spektakel festhalten möchten. Die Sicht hängt von den Wetterbedingungen ab, wobei ein klarer Himmel ideal ist.
Einfluss auf Gezeiten
Die Schwerkraft des Mondes verstärkt die Gezeiten bei Voll- und Neumonden. In diesen Zeiträumen kommt es häufig zu Springfluten, die den Meeresspiegel in den Küstengebieten ansteigen lassen.
Untersuchungen zeigen, dass Mondlicht Korallen, Meeresschildkröten und Zugvögel beeinflusst. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für einen direkten Einfluss auf die menschliche Stimmung.
Küstenökosysteme können aufgrund von Gezeiten vorübergehenden Veränderungen unterliegen.
Synchronisierte Rotation des Mondes
Die Drehung des Mondes um seine Achse dauert genauso lange wie die Umrundung der Erde. Dadurch ist nur eine Seite des Planeten sichtbar.
Das sogenannte „verborgene Gesicht“ empfängt Sonnenlicht, wird aber nur von Raumsonden beobachtet. Synchronrotation ist ein Phänomen, das seit Jahrzehnten untersucht wird.
Studien zufolge hat die Schwerkraft des Mondes keinen direkten Einfluss auf den menschlichen Körper.
Das Fehlen biologischer Auswirkungen ist bislang ein Konsens unter Wissenschaftlern.

Beobachtung in Brasilien
Der Supermond wird in allen Regionen Brasiliens sichtbar sein, mit Schwerpunkt auf ländlichen Gebieten. Städte mit geringer LichtverschmutzungUnsere bieten eine bessere Anzeige.
Das Phänomen kann mit Kameras oder Smartphones aufgezeichnet werden. Astronomen empfehlen erhöhte Standorte für das beste Erlebnis.
Der Vollmond im Stier wird laut Astrologie mit emotionaler Stabilität in Verbindung gebracht.
Amateurteleskope können die Beobachtung verbessern, sind aber nicht unbedingt erforderlich.
Vorbereitung auf die Veranstaltung
Der Supermoon erfordert keine spezielle Ausrüstung, aber ein Fernglas kann das Erlebnis bereichern. Ideal sind Standorte mit klarem Horizont.
Das Ereignis kann mit bloßem Auge ohne Gefahr für das Sehvermögen beobachtet werden.
Astronomie und Kultur
Der Supermond inspiriert zu kulturellen Veranstaltungen und gemeinsamen Beobachtungen in Parks. Im Jahr 2025 werden fünf Supermonde vorhergesagt, drei davon in der zweiten Jahreshälfte.
Der Einfluss des Mondes auf kulturelle Traditionen wie den chinesischen Kalender ist erheblich. Der Vollmond symbolisiert in verschiedenen Kulturen das Feiern.