Die Euro 2028, die im Juni und Juli vom Vereinigten Königreich und Irland ausgerichtet wird, wird neun Stadien als Austragungsorte für die Spiele haben. Wembley in London und das Tottenham Hotspur Stadium, ebenfalls in der englischen Hauptstadt, stehen neben dem Aviva Stadium in Dublin ganz oben auf der Liste. Hampden Park in Glasgow und das Principality Stadium in Cardiff vervollständigen die Hauptspielorte.
Manchester Citys Etihad Stadium, Aston Villas Villa Park, Newcastle Uniteds St James’ Park und Evertons neues Hill Dickinson Stadium in Liverpool wurden ebenfalls ausgewählt. Diese Spielorte erfüllen strenge UEFA-Kriterien wie Mindestkapazität und moderne Infrastruktur.
Die Auswahl priorisiert Arenen mit mindestens 30.000 Sitzplätzen, die so verteilt sind, dass sie die Gastgebernationen ausgewogen abdecken.
- Kapazität über 60.000: Wembley (90.000).
- Zwischen 50.000 und 60.000: Tottenham Hotspur (62.000), Etihad (53.000).
- Über 40.000: Villa Park (42.000), St. James’ Park (52.000), Hill Dickinson (voraussichtlich 52.000).

Gründe für den Ausschluss von Anfield
Die UEFA-Richtlinien verlangen genaue Abmessungen des Spielfelds von 105 Metern Länge und 68 Metern Breite.
Liverpool wird als Gastgeberstadt das neue Stadion von Everton nutzen, um die Abwesenheit auszugleichen.
Strukturelle Probleme im Old Trafford
Das 1910 eröffnete Stadion von Manchester United bereitet Bedenken hinsichtlich seines Alters und seines aktuellen Zustands.
Es wurden Pläne zur Renovierung oder zum Bau einer neuen Arena für 100.000 Menschen angekündigt, die Arbeiten werden jedoch erst nach 2028 voranschreiten.
Die UEFA hat beschlossen, das Risiko einer Nichtverfügbarkeit während der Veranstaltung zu vermeiden. Der Nachbar Etihad übernimmt im Wettbewerb die Rolle von Manchester.
Expansionspläne bei Emirates
Das Emirates Stadium, seit 2006 Heimstadion des FC Arsenal, verfügt derzeit über eine Kapazität von 60.704 Sitzplätzen.
Der Club prüft Projekte, um diese Zahl auf über 70.000 zu erhöhen, was erhebliche Eingriffe erfordern würde.
Die Wahl von Tottenham und Wembley für London gibt Arsenal Flexibilität bei den Modernisierungsfristen.
UEFA-Kriterien für Arenen
Die europäische Einrichtung definiert Mindestanforderungen, um Sicherheit und Qualität bei Spielen zu gewährleisten. Die Kapazitäten reichen von 30.000 bis 60.000 Sitzplätzen, wobei mindestens zwei Arenen über 50.000 bevorzugt werden.
Feldabmessungen und Infrastruktur, wie z. B. Bildschirme und Zugänglichkeit, sind obligatorisch. Bei Sanierungsstadien besteht die Gefahr des Ausschlusses, wenn die Verfügbarkeit nicht gewährleistet ist.
Historischer Kontext des Hauptquartiers
Wembley war Austragungsort des EM-Finales 1996 und der WM-Spiele 1966.
Das Principality Stadium in Wales war Austragungsort der Spiele der EM 2016 und hatte eine Kapazität von 74.000 Zuschauern.
Hampden Park in Schottland hat seit 1903 eine lange Tradition als Austragungsort internationaler Veranstaltungen.
Das Aviva-Stadion in Irland wurde 2010 erbaut und bietet Platz für 51.000 Fans.
Diese Orte vereinen Geschichte und Moderne für das Turnier.
Auswirkungen auf Austragungsstädte
Liverpool gewinnt mit Evertons neuem Stadion, das für 52.000 Sitzplätze ausgelegt ist und 2025 fertiggestellt wird.
Manchester konzentriert sich auf Etihad, das kürzlich auf 53.000 Sitzplätze erweitert wurde.
London konzentriert seine Bemühungen auf Wembley und Tottenham, beide mit fortschrittlicher Technologie.
Verteilung vermeidet Überlastung in einer einzelnen Region.
Perspektiven für Vereine
Manchester United prüft Optionen wie die Modernisierung von Old Trafford oder die Migration an einen neuen Standort.
Arsenal legt bei der Expansion Wert auf Komfort und Umsatz und behält Emirates als Referenz.
Liverpool profitiert trotz des Ausschlusses von der Nähe zu Hill Dickinson für lokale Veranstaltungen.
Euro 2028 steigert Investitionen in die Fußballinfrastruktur im Vereinigten Königreich.