Der Vulkan Sakurajima explodiert dreimal und stört den Flugverkehr im Süden Japans

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Vulcão Sakurajima

Vulcão Sakurajima - Sean Pavone/Shutterstock.com

Der Vulkan Sakurajima auf der Insel Kyushu im Südwesten Japans verzeichnete in den frühen Morgenstunden dieses Sonntags (16) mehrere Ausbrüche. Die Japan Meteorological Agency (JMA) bestätigte drei Hauptexplosionen, wobei die Asche- und Rauchsäule eine Höhe von 4,4 Kilometern erreichte. Das Ereignis ereignete sich gegen 1 Uhr Ortszeit, was 13 Uhr am Samstag in Brasília entspricht, und führte zur Annullierung von rund 30 Flügen am Flughafen Kagoshima.

Es gab keine Berichte über Opfer oder Schäden an umliegenden Gebäuden. Lokale Behörden überwachen die Ausbreitung der Asche, die sich in Richtung Nordosten bewegt. Nach Angaben der Kyodo-Agentur war dies der erste Ausbruch mit einer Höhe von mehr als 4 Kilometern seit fast 13 Monaten.

Vulkanische Aktivität wirkte sich direkt auf den Flugverkehr in der Region aus. Passagiere waren mit Verspätungen und Routenneuzuweisungen konfrontiert. JMA hat Warnungen vor möglichen Materialstürzen in städtischen Gebieten herausgegeben.

Details zu Explosionen in Sakurajima

Der erste Ausbruch begann um 1 Uhr Ortszeit, wobei der Auswurf von vulkanischem Material aus Kilometern Entfernung sichtbar war. Zwei weitere Explosionen ereigneten sich um 2:30 Uhr und 8:50 Uhr und erhöhten die Kolonne auf 3,7 km bzw. 2,5 km. JMA-Experten stuften die Intensität des Ereignisses als mäßig ein, reichten jedoch aus, um Auswirkungen auf die Luftfahrt zu haben.