Eine Arbeiterin mit dem Nachnamen Sun verlor bei einem Unfall in einer Fabrik in Jinan, Provinz Shandong, im Jahr China ihr linkes Ohr vollständig. Die Haare des Opfers verfingen sich in Industriegeräten, wodurch das Organ herausgerissen und schwere Verletzungen an Kopfhaut und Nacken verursacht wurden. Diante Da eine sofortige Reimplantation nicht möglich war, beschlossen die Ärzte, das Ohr am Fuß des Patienten zu transplantieren, wo es fünf Monate lang verblieb, bis es an seiner ursprünglichen Stelle wieder eingesetzt wurde.
Der Fall erforderte zwei komplexe Mikrooperationen, die am Shandong Qianfoshan Hospital durchgeführt wurden. Die angewandte Technik, bekannt als heterotope Transplantation, bewahrte die Vitalität des Gewebes, während sich die ursprüngliche Stelle erholte.
Unfall und sofortige Hilfe
Als sich der Vorfall ereignete, arbeitete Sun in einer regulären Schicht. Durch die Kraft der Maschine wurde das linke Ohr komplett abgerissen und große Hautareale entfernt.
Ärzte des Universitätsklinikums Shandong beurteilten den Zustand kurz nach der Ankunft des Patienten. Die Blutgefäße in der Region wiesen schwere Schäden auf und hatten einen Durchmesser von weniger als 0,3 Millimetern.
Eine direkte Wiederverbindung wurde aufgrund des hohen Nekroserisikos ausgeschlossen. Das Team entschied sich dafür, das Organ an einem anderen Teil des Körpers am Leben zu erhalten.
Entscheidung für eine Fußtransplantation
Chirurg Qiu Shenqiang leitete den ersten Eingriff. Das Ohr wurde im rechten Knöchelbereich implantiert und war dort ausreichend durchblutet.
- Der Eingriff dauerte etwa acht Stunden
- Gefäße im Fuß waren mit denen im Ohr verbunden
- Das Gewebe blieb während des gesamten Zeitraums lebensfähig
- Der Patient erhielt eine wöchentliche Nachuntersuchung
Durch die Wahl des Fußes wurde eine Abstoßung vermieden und die Heilung der Kopfhaut ermöglicht. Exames-Zeitschriften bestätigten die gute Vaskularisierung des Transplantats.
Zweite Operation und Endergebnis
Fünf Monate später entfernte das Team das Ohr vom Fuß. Die Orgel wurde in einer neuen Hochpräzisionsoperation wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht.
Die Halsgefäße befanden sich bereits in einem ausreichenden Zustand für eine erneute Verbindung. Die Operation dauerte mehr als zehn Stunden und erforderte ein Operationsmikroskop.
Während ihrer ersten Genesung hielt die Patientin ihr Ohr bedeckt. Die offenbarten Imagens zeigen das Organ mit einem erhaltenen Aussehen nach der endgültigen Transplantation.
Seltene Technik in der rekonstruktiven Medizin
Das heterotope Transplantat wird in extremen Traumasituationen eingesetzt. Casos Ähnliche Ereignisse sind auch in anderen Ländern aufgetreten, jedoch nach wie vor selten.
Eine vorübergehende Konservierung in einer anderen Körperregion verhindert den vollständigen Gewebeverlust. Die Methode erfordert ein auf Gefäßmikrochirurgie spezialisiertes Team.
Chinesische Krankenhäuser verzeichnen auf diesem Gebiet stetige Fortschritte. Der Erfolg des Eingriffs hing von der Schnelligkeit der Erstversorgung und der richtigen Wahl der Transplantationsstelle ab.
Erholung und Rückkehr zu Aktivitäten
Sun wurde nach einer Beobachtungsphase im Krankenhaus entlassen. Der Patient gab an, mit dem erzielten ästhetischen Ergebnis zufrieden zu sein.
Die Kopfhaut zeigte an den verletzten Stellen eine vollständige Heilung. Das reimplantierte Ohr behält die normale Empfindlichkeit und Farbe bei.
Die Fabrik, in der sich der Unfall ereignete, gab keine Einzelheiten zu den nach dem Fall ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen bekannt. Das Opfer bleibt in regulärer ambulanter Pflege.
Fortschritte bei der Rekonstruktion von Gliedmaßen und Organen
Verfahren wie die im Jinan durchgeführte zeigen die technische Leistungsfähigkeit chinesischer medizinischer Zentren. Die rekonstruktive Mikrochirurgie hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt.
Temporäre Gewebekultivierungstechniken haben bei schweren Traumata an Bedeutung gewonnen. Der Erfolg hängt von Faktoren wie der Ischämiezeit und dem Zustand der Empfängergefäße ab.
Ähnliche Fälle betreffen Finger und Kopfhaut in verschiedenen Ländern. Die gesammelten Erfahrungen tragen zu immer effektiveren Protokollen bei.

