Kristin Cabot, ehemalige Personalleiterin des Technologieunternehmens Astronomer, gab ihre ersten Interviews nach dem viralen Vorfall bei einem Coldplay-Konzert.
Der Moment ereignete sich am 16. Juli 2025 am Gillette Stadium, am Foxboro, am Massachusetts, als sie und der damalige CEO Andy Byron auf der Kusskamera auftauchten.
Cabot beschrieb die Episode als eine vom Alkohol beeinflusste Fehlentscheidung.
- Das Video verzeichnete innerhalb weniger Tage mehr als 100 Millionen Aufrufe.
- Chris Martin, Leadsänger von Coldplay, scherzte auf der Bühne über eine mögliche Affäre.
- Beide versuchten sich zu verstecken, als sie die Kamera bemerkten.
Der Vorfall beim Konzert
Cabot und Byron waren mit Freunden beim Konzert, als er sie umarmte.
Als sie das Bild auf dem Bildschirm bemerkten, reagierten sie sofort, indem sie versuchten, sich zu verstecken.
Cabot gab bekannt, dass er ein paar Dosen High Noon, ein alkoholisches Getränk auf Tequila-Basis, konsumiert hatte.
Sie betonte, dass der Kuss erst in dieser Nacht stattgefunden habe und der erste und einzige gewesen sei.

Persönlicher Kontext der Beteiligten
Cabot befand sich zu dieser Zeit in einer einvernehmlichen Trennung von ihrem Ehemann Andrew Cabot.
Auch Byron war in seiner Ehe mit einer ähnlichen Situation konfrontiert.
Sie kamen sich näher, indem sie Erfahrungen über ihre Trennungen austauschten.
Cabot gab zu, eine Anziehungskraft auf Byron entwickelt zu haben, bestritt jedoch eine sexuelle Beziehung.
Unmittelbare berufliche Auswirkungen
Das Video verbreitete sich schnell viral und führte zur Identifizierung der Führungskräfte.
Byron trat wenige Tage später als CEO zurück.
Das Unternehmen Astronomer führte eine interne Untersuchung durch.
Cabot lehnte ein Angebot zur Rückkehr auf seinen Posten ab und verhandelte am 24. Juli über einen Rücktritt.
Sie erklärte, dass sie sich nach der Episode nicht mehr als Referenz in der Personalabteilung sehe.
Auswirkungen von Online-Belästigung
Cabot war in den sozialen Medien einer heftigen Hasskampagne ausgesetzt.
Er erhielt täglich Hunderte Anrufe und Morddrohungen.
Sie wurde öffentlich anerkannt und erlitt direkte Straftaten.
Wochenlang bewachten Paparazzi seinen Wohnsitz.
Aus Angst vor Risiken gingen ihre Kinder nur ungern mit ihr aus.
Aktuelle Lage der Parteien
Cabot reichte die Scheidung von Andrew ein, der sich respektvoll verhielt.
Der Kontakt zu Byron wurde seit September drastisch reduziert.
Byron wurde nach dem Vorfall mit seiner Frau gesehen und äußerte sich nicht öffentlich.
Cabot bemüht sich um öffentliches Verständnis, insbesondere zum Wohle seiner Kinder.
- Sie hob Lehren über menschliches Versagen hervor.
- Er betonte, dass Drohungen nicht gerechtfertigt seien.
- Geplant ist eine schrittweise Rückkehr in den Arbeitsmarkt.
Erste Reaktionen des Unternehmens
Der Astronom hat Gwyneth Paltrow vorübergehend als Sprecher eingestellt.
Ziel der Aktion war es, den Skandal mit Humor zu entschärfen.
Cabot kritisierte einige der weiblichen Reaktionen im Internet.
Sie plädierte für mehr Empathie zwischen Frauen in ähnlichen Situationen.
Cabot erklärte, dass der Moment weder seine Karriere noch sein Privatleben definiere.