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Der Astronom Avi Loeb analysiert die symmetrische Struktur von Jets in Hubble-Bildern des 3I/ATLAS-Objekts

Avi Loeb
Photo: Avi Loeb - Reprodução/Yotube
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Telescópio Espacial Hubble hat im November und Dezember 2025 Bilder des interstellaren Objekts 3I/ATLAS aufgenommen. Essas Photos zeigen eine variable Jet-Struktur, die eine symmetrische interne Konfiguration hervorhebt. Der Astronom Avi Loeb von Universidade Harvard analysierte die verarbeiteten Daten und hob ungewöhnliche Merkmale im Verhalten des Objekts hervor.

Die Beobachtungen fanden am 30. November, 12. Dezember und 27. Dezember 2025 statt. Die Daten zeigen interne Jets und einen markanten Gegenschweif, der auf Sol gerichtet ist. Loeb wies darauf hin, dass die Winkelsymmetrie der internen Jets Fragen zu ihrem natürlichen Ursprung aufwirft.

Bei der Bildverarbeitung wurde der Rotationsgradientenfilter Larson-Sekanina verwendet, der vom italienischen Astronomen Toni Scarmato angewendet wurde. Die Esse-Methode zeigt Variationen in der Struktur der Jets auf Skalen von bis zu 100.000 Kilometern.

Beobachtungen von Hubble

Hubble zeichnete Ende 2025 an bestimmten Daten 17 Bilder von 3I/ATLAS auf.

Die oberen Felder der verarbeiteten Bilder konzentrieren sich auf interne Jets, die bis zu 24.000 Kilometer vom Kern entfernt sind.

  • Am 30. November zeigt ein Jet ungefähr von Sol weg.
  • Am 27. Dezember erscheinen zusätzliche Seiteneinstellungen.

Die äußere Struktur wird vom solaren Gegenschweif dominiert, der im Dezember in größeren Maßstäben sichtbar ist.

Diese Aufnahmen zeigen die zeitliche Entwicklung der Jets mit Variationen in Intensität und Ausrichtung.

3I ATLAS jatos anticorrelacionadas
3I ATLAS antikorrelierte Jets – X/NASA/ESA

Symmetrischer Aufbau der Düsen

Loeb beschrieb die interne Konfiguration als aus drei Jets bestehend.

Ein Jet zeigt ungefähr von Sol weg.

Die anderen beiden verlaufen in seitlicher Richtung und sind durch Winkel von etwa +/- 120 Grad voneinander getrennt.

Durch diese gleichmäßige Aufteilung von 360 Grad durch drei entsteht eine präzise Winkelsymmetrie.

Die Ausrichtung der Achsen ändert sich im Laufe der Zeit, möglicherweise aufgrund der Rotation des Kerns.

Die geschätzte Rotationsdauer von 3I/ATLAS beträgt etwa 16 Stunden.

Variationen in den kleineren Jets treten in Größenordnungen von Tausenden von Kilometern auf, die mit der Geschwindigkeit der Eissublimation vereinbar sind.

Natürliche Interpretation

Die Kometen-Erklärung bringt die Jets mit Eistaschen auf der Oberfläche eines rotierenden Kerns in Verbindung.

Der Sonnenstrahl bildet einen ausgedehnten Gegenschweif, der 100.000 Kilometer erreicht.

Die Aktivität der seitlichen Strahlen kann aus der Wärmeleitung durch den Körper des Objekts resultieren.

Der Anti-Schwanz behält die Kohärenz bei Maßstäben, die zehnmal so groß sind wie seine Breite.

Dies deutet auf eine minimale Fehlausrichtung mit der Rotationsachse von weniger als 6 Grad hin.

Die Ausrichtung der Rotationsachse mit der Sonnenrichtung weist eine geringe Zufallswahrscheinlichkeit auf, die auf 0,2 % geschätzt wird.

Ausrichtungsfragen

Die präzise geometrische Ausrichtung zwischen der Rotationsachse und Sol bleibt über große Entfernungen bestehen.

Diese Stabilität erfordert einen kleinen Präzessionskegel um die Achse.

Loeb stellt die Frage, ob diese Konfiguration auf die Dynamik von Erdgas zurückzuführen ist.

Alternativ besteht die Möglichkeit einer unnatürlichen Signatur.

Zukünftige Beobachtungen werden helfen, die Zusammensetzung und Geschwindigkeit der Jets zu klären.

Bildbearbeitung

Toni Scarmato verarbeitete Rohdaten, die von NASA, ESA und STScI veröffentlicht wurden.

Die Bilder heben den Gegenschweif in der unteren linken Ecke hervor, der auf Sol gerichtet ist.

Wenn man in kleinere Maßstäbe hineinzoomt, erkennt man die drei symmetrischen inneren Jets.

Die Entwicklung zwischen November und Dezember zeigt Veränderungen in der Dominanz der Jets.

Diese Details tragen zur kontinuierlichen Überwachung des Objekts bei, während es sich von Sistema Solar entfernt.

3I/ATLAS wird weiterhin von Boden- und Weltraumteleskopen beobachtet. Dados zukünftige spektroskopische Scans könnten die Geschwindigkeit und Zusammensetzung der Jets bestimmen. Die beobachtete Symmetrie und Ausrichtung bleiben in der astronomischen Gemeinschaft umstritten.