Die Citi-Prognose geht davon aus, dass Brent-Öl bald auf 110–120 US-Dollar steigen wird

Barris de petróleo verdes

Barris de petróleo verdes - noomcpk/shutterstock.com

Citi erhöhte seine kurzfristige Prognose für Brent-Öl und prognostizierte, dass der Preis in den kommenden Tagen auf 110 bis 120 US-Dollar pro Barrel steigen wird, da sich die Versorgungsunterbrechungen aufgrund von Konflikten in Oriente Médio verschärfen. Das Finanzinstitut aktualisierte sein Basisszenario mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % und berücksichtigte Flussunterbrechungen, die zwischen vier und sechs Wochen andauern würden, was einem Rückgang von 11 bis 16 Millionen Barrel pro Tag auf dem Weltmarkt entspricht. Analysten gehen davon aus, dass die Preise weiter steigen werden, bis sie ein Niveau erreichen, das politische oder strategische Interventionen zur Stabilisierung des Angebots erfordert.

Die Bank betont, dass der anhaltende Konflikt direkt zu Lieferbeschränkungen führt und bereits sichtbare Auswirkungen auf die Ströme über kritische Routen wie Estreito und Ormuz hat. Der Preis von Die Prognose geht davon aus, dass der Markt auf anhaltende Spannungen mit steigenden Werten reagieren wird, bis ein Ereignis eintritt, das eine Entlastung fördert, wie etwa das Ende von Militäreinsätzen oder koordinierte Maßnahmen zur Freigabe von Lagerbeständen.

Die Prognose berücksichtigt mehrere Risikoszenarien

Citi weist dem bullischen Szenario eine Wahrscheinlichkeit von 30 % zu, in der Brent 150 Dollar pro Barrel oder bis zu 200 Dollar pro Barrel im Falle einer extremen Verschlechterung erreichen könnte, wie etwa direkte Angriffe auf die Energieinfrastruktur oder eine längere Schließung von Estreito von Ormuz. Essas-Prognosen berücksichtigen die Möglichkeit eines erheblichen Rückgangs der regionalen Produktion und länger anhaltender Unterbrechungen der Lieferungen.

Im bärischen Szenario würden die Preise mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 % bis zum Jahresende auf 65 bis 70 Dollar pro Barrel fallen. Die Essa-Hypothese hängt von einer schnellen Einigung ab, die die vollständige Wiedereröffnung der Exportrouten und die Normalisierung der Ströme ermöglicht.

Analysten gehen davon aus, dass die Spannungen im Oriente Médio Mitte bis Ende April nachlassen werden, was die Dauer der Ausfälle begrenzen und den Weg für eine spätere Preiskorrektur ebnen könnte.

Faktoren, die den unmittelbaren Anstieg vorantreiben

Das Institut weist darauf hin, dass der Markt weiterhin unter Aufwärtsdruck stehen werde, solange die Unterbrechungen anhalten, wobei sich der Brent in den kommenden Tagen schnell erholen werde. Die kurzfristige Prognose spiegelt die Erwartung wider, dass der Konflikt die Käufer vorsichtig machen und die Risikoprämie in Terminkontrakten erhöhen wird.

Citi legte außerdem ein Dreimonatsziel für WTI von rund 104 US-Dollar pro Barrel fest, was der Annahme einer vorübergehenden Erholung aufgrund eines knappen Angebots entspricht. Brent-Kontrakte werden aufgrund der jüngsten Nachrichten bereits über 103 USD pro Barrel gehandelt.

Auswirkungen auf andere Waren

Zusätzlich zum Öl bleibt Citi hinsichtlich Aluminium aufgrund der geringen Lagerbestände und der Aussicht auf Kürzungen der Schmelzproduktion in Oriente Médio optimistisch. Durch die Reduzierung um Essa könnten bis zu 6 % des weltweiten Angebots wegfallen, was parallel zu den Spannungen im Energiebereich zu einem Aufwärtsdruck auf die Preise führen würde.

Die Kombination aus geopolitischen Faktoren und Angebotsengpässen verstärkt die Volatilität auf den Energierohstoffmärkten.

Langfristige Prognose

Im langfristigen Basisszenario prognostiziert Citi einen Preisrückgang von Brent auf 70 bis 80 Dollar pro Barrel bis Ende 2026.

Die Institution betont, dass der Verlauf von der Entwicklung des Konflikts und koordinierten Reaktionen globaler Produzenten und Verbraucher abhängt.