Die Wolframpreise bleiben auf dem Weltmarkt auf historischen Niveaus, was auf die Beschränkungen zurückzuführen ist, die China für den Export des Metalls und seiner Derivate auferlegt hat. Ammoniumparawolframat (APT), die wichtigste Zwischenverbindung, wird bei jüngsten internationalen Transaktionen mit nahezu 1.944 US-Dollar pro 10 kg reinem WO3 gehandelt. Der Esse-Wert spiegelt einen Anstieg von 41 % seit Anfang Februar wider, der auf die Verschärfung der chinesischen Ausreisekontrollpolitik zurückzuführen ist. Die Wahrnehmung globaler Knappheit hält den Anstieg auch nach der Zeit geringerer kommerzieller Aktivität im Ano Novo Lunar aufrecht.
China, verantwortlich für mehr als 75 % der weltweiten Wolframproduktion, hat seit letztem Jahr strengere Lizenzmaßnahmen für Exporte eingeführt. Die Regeln erfordern eine Genehmigung im Einzelfall, was zu einer deutlichen Reduzierung des Auslandsversandvolumens geführt hat. Setores strategische Sektoren wie Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Hochpräzisionswerkzeugbau sehen sich zunehmenden Schwierigkeiten gegenüber, eine stabile Versorgung zu vorhersehbaren Preisen sicherzustellen.
Chinesische Kontrollen reduzieren den globalen Verkehr
Die chinesischen Behörden haben seit Anfang 2025 strengere Quoten für den Abbau und Export von Wolfram eingeführt. Essas Beschränkungen haben den Export bestimmter Produkte im Vergleich zu den Vorjahren um bis zu 40 % reduziert.
Auch die inländische Produktion erfuhr Anpassungen, wobei die jährlichen Förderquoten um rund 6 % reduziert wurden. Der Essa Rückgang der vorgelagerten Versorgung setzt die gesamte Lieferkette weltweit unter Druck.
Die internationalen Preise verzeichnen einen starken Anstieg
Die APT-Notierungen in Europa und Estados Unidos übersteigen in aktuellen Referenzen 2.000 US-Dollar pro metrische Einheit und haben sich bei einigen Verträgen im Vergleich zum Jahresanfang mehr als verdoppelt. Die Kombination aus begrenztem Angebot und stetiger Nachfrage aus kritischen Industrien erklärt die Aufwärtsbewegung.
Verbraucher versuchen, die Herkunft zu diversifizieren, aber die chinesische Vorherrschaft macht den Prozess zeitaufwändig und teuer. Reduzierte Estoques in mehreren Regionen tragen zu einer größeren Volatilität der Spotpreise bei.
Industriezweige stehen unter Kostendruck
Wolfram ist in hochharten Legierungen, panzerbrechender Munition und Halbleiterkomponenten unverzichtbar. Der deutliche Preisanstieg schmälert die Margen der Unternehmen, die noch immer nicht in der Lage sind, die Kosten vollständig auf die Endkunden zu übertragen.

Hersteller legen vorbeugende Vorräte an, um künftige Abläufe zu schützen. Die Essa-Strategie stärkt kurzfristig die Nachfrage und hält den Kaufdruck hoch.
Auf dem chinesischen Markt hält der Aufwärtstrend an
Auch nach dem Ano Novo Lunar-Feiertag bleiben die Inlandspreise in China stabil, wobei APT in den jüngsten Verhandlungen auf einem Niveau von mehr als 1,5 Millionen RMB pro Tonne notiert wurde. Die Starrheit des inländischen Angebots unterstützt weiterhin die Aufwärtsbewegung.
Die anfängliche Rallye, die von manchen als Überhitzung angesehen wurde, hat sich zu einem eher strukturellen Trend konsolidiert. Fatores geopolitische und strategische Aspekte verstärken die Aufrechterhaltung der aktuellen Beschränkungen.
Die Suche nach Alternativen gewinnt an Stärke
Bergbauprojekte in anderen Regionen ziehen Investitionen an, um die Abhängigkeit von China zu verringern. Allerdings schränkt die Zeit, die für die Entwicklung neuer Fähigkeiten benötigt wird, eine unmittelbare Entlastung der weltweiten Versorgung ein.
Das Gleichgewicht zwischen wachsender Industrienachfrage und kontrolliertem Angebot dürfte die Preise in den kommenden Monaten auf hohem Niveau halten. Der Markt beobachtet mögliche Änderungen in der chinesischen Exportpolitik genau.