Das Biopic „Michael“ mit Jaafar Jackson als Onkel Michael Jackson hat die größten Hits von Lionsgate übertroffen und an den weltweiten Kinokassen bereits rund 888 Millionen US-Dollar eingespielt. Der von Antoine Fuqua inszenierte Film feierte am 24. April 2026 Premiere und brach bereits am ersten Wochenende den Eröffnungsrekord für ein Musical-Biopic.
Mit einer von einem treuen Publikum getragenen Aufführung und Wiederholungen in den Kinos etablierte sich die Produktion als kommerzielles Phänomen. Lionsgate feiert nun den Titel seiner größten Veröffentlichung aller Zeiten und übertrifft damit etablierte Franchises wie „The Hunger Games“.
Die erste Performance beeindruckt Analysten
Der Film startete mit 97 Millionen Dollar allein in den Vereinigten Staaten und 217 Millionen weltweit. Diese Zahlen übertrafen deutlich den bisherigen Eröffnungsrekord für dieses Genre, der Straight Outta Compton gehörte.
Der öffentliche Empfang glich die gemischten Kritiken aus. Familien strömten zu den Sitzungen, angezogen vom Original-Soundtrack und Jaafar Jacksons Auftritt, der ikonische Bewegungen mit Präzision nachbildete. Sitzungen in IMAX- und Premium-Kinos trugen dazu bei, den Durchschnitt pro Leinwand zu erhöhen.
- Inländische Eröffnung brutto: 97 Millionen US-Dollar
- Weltweites Debüt brutto: 217 Millionen US-Dollar
- Vergleich mit dem vorherigen Rekord: Straight Outta Compton zum Auftakt um mehr als 37 Millionen übertroffen
Die positive Mundpropaganda verzeichnete in den folgenden Wochen einen leichten Rückgang.
Regie und Produktion verstärken die Authentizität
Antoine Fuqua brachte Blockbuster-Erfahrung mit, um Michael Jacksons Reise von den Jackson 5 bis zu seinem Höhepunkt als King of Pop zu erzählen. Die Dreharbeiten fanden an realen Orten statt, die mit der Geschichte des Künstlers verbunden sind, beispielsweise auf dem Anwesen Hayvenhurst.
Die Produktion investierte viel in Musikrechte und Nachbildungen von Aufführungen. Mehr als 30 Songs aus Michael Jacksons Katalog erscheinen im Film, was komplexe Verhandlungen erforderte. Neuaufnahmen in letzter Minute erhöhten die Endkosten, beeinträchtigten jedoch nicht das Endergebnis auf der Leinwand.
Jaafar Jackson wurde in seiner ersten prominenten Filmrolle für seine körperliche und stimmliche Ähnlichkeit gelobt. Zur Besetzung gehören auch Namen wie Nia Long und Miles Teller in Nebenrollen. Die Erzählung konzentriert sich auf die prägenden Jahre und den Aufstieg und vermeidet spätere Kontroversen.
Auswirkungen auf internationale Märkte
Außerhalb der Vereinigten Staaten erzielte der Film große Erfolge, mit Höhepunkten in Europa und Lateinamerika. Märkte wie das Vereinigte Königreich und Frankreich trugen erheblich zum internationalen Gesamtumsatz bei, der 533 Millionen Dollar übersteigt.
In Brasilien spiegelten ausverkaufte Sessions in den ersten Wochen die anhaltende Anziehungskraft des Künstlers wider. Lionsgate plant, in den kommenden Wochen in Gebiete wie Japan zu expandieren, was die Zahlen noch weiter steigern könnte.
Analysten gehen davon aus, dass Michael bis zum Ende seiner Theaterkarriere die 900-Millionen-Marke erreichen oder übertreffen könnte. Der digitale Start ist für den 9. Juni geplant und eröffnet ein neues Einnahmefenster.
Was die Platte für das Studio bedeutet
Der kommerzielle Sieg bringt Michael an die Spitze der Lionsgate-Liste mit den höchsten Einspielzahlen, vor Titeln wie „Die Tribute von Panem: Catching Fire“ und den Fortsetzungen „Twilight“. Das anfängliche Produktionsbudget betrug rund 155 Millionen Dollar, ein Wert, der mit den zusätzlichen Kosten für Musik und Neuaufnahmen wuchs.
Der Erfolg bestätigt die Strategie, in Musikbiografien mit generationenübergreifender Anziehungskraft zu investieren. Studiomanager haben bereits Interesse an Fortsetzungen signalisiert, die sich mit anderen Phasen von Michael Jacksons Karriere befassen.
Das Phänomen verstärkt auch die Macht von Geschichten, die auf Pop-Ikonen basieren, um Massen in einem Markt anzulocken, der von Superhelden- und Animations-Franchises dominiert wird.