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11-Meter-Wellen treffen auf die Küste von Wellington und erzwingen die Evakuierung Hunderter Menschen

Ondas Gigantes
Ondas Gigantes - Lemke Images/shutterstock.com

Bis zu 11 Meter hohe Wellen trafen am Dienstag auf die Südküste von Wellington. Die Behörden ordneten die Evakuierung Hunderter Bewohner von Strandgrundstücken an. Bürgermeister Andrew Little hat gestern Abend den Ausnahmezustand für die südlichen und östlichen Viertel der neuseeländischen Hauptstadt ausgerufen. Starke Winde verschlimmerten die Situation, am örtlichen Flughafen erreichten Böen Geschwindigkeiten von 128 km/h.

Das Notfallmanagementbüro der Region Wellington erließ einen obligatorischen Evakuierungsbefehl für Häuser in Ōwhiro Bay, Island Bay, Houghton Bay und Breaker Bay. Die Abreisefrist war um 9 Uhr. Jeder, der außerhalb der Geschäftszeiten in der Gegend blieb, ging das Risiko ein, da Notfallteams die betroffenen Gebiete nicht betreten würden.

Die Wellen übertreffen bisherige Rekorde in der Region

Laut MetService erreichten die im Hafen von Wellington gemessenen Wellen eine Höhe von 11 Metern. Das Ereignis übertraf das von 2021, als Wellen von etwa 6,5 ​​Metern Schäden in Breaker Bay verursachten. Ein weit entferntes Tiefdruckgebiet verursachte die Dünung in Kombination mit starken Winden aus Südwesten. Die Spitzen traten mit Abständen von 13 bis 15 Sekunden zwischen den Wellen auf, was die Energie erhöhte und ein größeres Vordringen über die Küste ermöglichte.

Anwohner meldeten am Vorabend dringende Vorbereitungen. Einige füllten Sandsäcke, um Garagen zu schützen, während andere Dokumente und Medikamente sammelten. Die Southern Baptist Church in Wellington diente als Aufnahmestätte für diejenigen, die nirgendwo hingehen konnten.

  • Grundstücke in Ōwhiro Bay, Island Bay, Houghton Bay und Breaker Bay müssen evakuiert werden
  • Die Autobahnen an der Südküste waren den größten Teil des Tages gesperrt
  • Interislander- und Bluebridge-Fähren haben Überfahrten über die Cookstraße abgesagt
  • Ein Kleinflugzeug ist am Flughafen Wellington wegen des Windes umgekippt

Es kommt zu Störungen am Flughafen und im Transportwesen

Böen von fast 100 km/h beeinträchtigten den Betrieb am Flughafen Wellington. Einige Flüge wurden gestrichen und ein kleines Flugzeug der Golden Bay Air drehte sich im geparkten Zustand auf die Seite. Feuerwehrleute sicherten das Flugzeug am Boden. Auch der Fuß- und Radweg Te Ara Tupua entlang des Hafens wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Polizisten errichteten Absperrungen an Zufahrtsstraßen zur Küste. Die Teams führten Fußgänger zum Verlassen des Gebiets und nahmen einige mit, die am Ufer entlang gingen. Der Gemeinderat bekräftigte die Warnung an die Bevölkerung, die Nähe zum Meer zu meiden.

Vorbeugende Maßnahmen und Vergleich mit vergangenen Ereignissen

Der Ausnahmezustand ermöglichte eine schnelle Koordinierung zwischen den örtlichen Behörden. Die Behörden betonten, dass das Risiko von der Kombination aus rauer See und starken Winden herrühre. Bereits 2021 hatten kleinere Wellen zu Überschwemmungen und Schäden an Häusern geführt. Diesmal deutete die Wettervorhersage auf einen Wellengang von 8 bis 9 Metern in der Hauptstadt und bis zu 10,5 Metern an der Küste von Wairarapa hin.

Meteorologen erklärten, dass langfristige Wellen mehr Energie transportieren und in normalerweise geschützte Gebiete eindringen können. Die Warnung vor starkem Seegang galt ab den frühen Morgenstunden des Dienstags und blieb bis zum nächsten Morgen in Kraft. Die Flut erhöhte die Gefahr von Auswirkungen auf Stützmauern und Küstenstraßen.

Allmähliche Rückkehr nach dem Wellengipfel

Am späten Nachmittag waren die größten Wellen vorüber. Der Ausnahmezustand wurde aufgehoben und den Bewohnern wurde die Rückkehr in ihre Häuser gestattet. Die Behörden haben eine sorgfältige Inspektion der Gebäude vor der Wiederbelegung angeordnet. Es gab keine unmittelbaren Berichte über schwere Verletzungen, obwohl zwei Frauen auf der Straße in Island Bay vom Wasser niedergeschlagen wurden.

Das Ereignis machte die Anfälligkeit der Küstengemeinden gegenüber extremen Wetterphänomenen deutlich. Das vom Meer umgebene Wellington ist häufig mit solchen Vorfällen konfrontiert, doch das Ausmaß erforderte diesmal eine groß angelegte Evakuierung. Die Anwohner betonten die Notwendigkeit, die Warnungen zu respektieren, auch in Gebieten, die durch Inseln oder Landformen geschützt zu sein scheinen.

Auswirkungen auf die Infrastruktur und abschließende Empfehlungen

Der öffentliche Verkehr verkehrte den ganzen Tag über mit Verzögerungen und Umwegen. Die Behörden forderten die Benutzer auf, alternative Pläne zu haben. Straßentore wurden nach und nach entfernt, als sich die Bedingungen verbesserten.

MetService überwachte das Niederdrucksystem, das das Ereignis verursachte. Experten bekräftigten ihre Empfehlungen, an Tagen mit starkem Wellengang Strände und felsige Küsten zu meiden. Das Erlebnis diente als Erinnerung an die Kraft des Ozeans, insbesondere wenn Wind und See sich unter widrigen Bedingungen vereinen.

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