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Drei Todesfälle bei Arbeitsunfällen innerhalb von fünf Tagen beunruhigen die Region Rio Claro und Leme

Polícia Científica
Polícia Científica - Nataly Regina/Shutterstock.com

Ein 38-jähriger Mann starb, nachdem er bei der Arbeit in einem Unternehmen in Rio Claro (SP) mit dem Kopf in eine Maschine geraten war. Der Fall ereignete sich am Dienstag (9) und ist der dritte tödliche Arbeitsunfall in der Region innerhalb von nur fünf Tagen.

Arnaldinho Rosa de Almeida arbeitete bei der Firma Cristofoletti im Bezirk Batovi, als sich der Vorfall gegen 16:30 Uhr ereignete. Die Kollegen waren überrascht, dass er bei der Überprüfung einer angehaltenen Maschine zu spät kam und ihn zwischen dem Förderband und einer Eisenstange eingeklemmt vorfand.

Sie holten ihn aus der Ausrüstung, leisteten mit Unterstützung des Pflegeteams des Unternehmens Erste Hilfe und riefen die Feuerwehr und Samu. Das Opfer wurde zur UPA im Bairro do Estádio gebracht, überlebte jedoch seine Verletzungen nicht.

Die Zivilpolizei registrierte den Fall als verdächtigen Todesfall. Experten der Wissenschaftlichen Polizei waren vor Ort, um den Sachverhalt zu untersuchen. Die Leiche wurde an das Legal Medical Institute (IML) in Rio Claro geschickt.

Das Unternehmen meldet sich zu Wort

In einer Erklärung beklagte die Cristofoletti-Gruppe den Tod und teilte mit, dass sie die Familie unterstützt. Das Unternehmen, das seit mehr als 45 Jahren Bodenbeläge und Keramikfliesen herstellt, gab an, die Ursachen zu untersuchen und bekräftigte sein Engagement für Sicherheitsstandards am Arbeitsplatz.

Unfallserie in der Region

Arnaldinhos Fall ist der dritte in einer kurzen Folge. Am Montag (8) starb der 70-jährige Maurer Antônio Aparecido Amâncio in Leme, nachdem er bei Renovierungsarbeiten im Jardim Ana Paula von der Abdeckung eines Tors getroffen worden war.

Am Samstag (6) kam der 24-jährige Tales Porchat de Moura Ribeiro in derselben Stadt ums Leben, als er bei einem Recyclingunternehmen einen Gabelstapler bediente. Die Maschine fiel auf ihn und verursachte eine Wirbelsäulenverletzung. Er starb noch am Tatort.

Was ändert sich in der Praxis?

Drei Todesfälle innerhalb von fünf Tagen verdeutlichen die Risiken im örtlichen Arbeitsumfeld. Im nationalen Kontext verzeichnete Brasilien im Jahr 2025 die höchste Zahl in der historischen Reihe: 806.000 Unfälle und 3.644 Todesfälle am Arbeitsplatz, so die Daten des Ministeriums für Arbeit und Beschäftigung.

Experten weisen darauf hin, dass die Sicherheit trotz zunehmender Formalisierung noch weiter vorangetrieben werden muss, um diese Zahlen zu reduzieren. Die Ermittlungen zu den drei Fällen dauern an, um Verantwortlichkeiten zu ermitteln und neue Vorkommnisse zu verhindern.

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