Die neuen Smartwatches von Samsung, Galaxy Watch 9 und Galaxy Watch Ultra 2, haben die behördlichen Zertifizierungen in China bestätigt. Die Modelle wurden in der CMIIT-Datenbank angezeigt, was darauf hinweist, dass der Start kurz bevorsteht.
In der Dokumentation sind die Nummern SM-L3350 für die Galaxy Watch 9 und SM-L7150 für die Galaxy Watch Ultra 2 aufgeführt. Diese Codes verweisen auf Versionen für den chinesischen Markt mit eSIM-Unterstützung und 4G-Konnektivität. Die Geräte sollen im Juli vorgestellt werden, zusammen mit der neuen Generation des faltbaren Galaxy Z Fold 8, Z Fold 8 Ultra und Z Flip 8.
Batteriedetails enthüllt
Die Galaxy Watch Ultra 2 zeichnet sich durch ihre Kapazität von 784 mAh aus, was einer Steigerung von rund 35 % im Vergleich zu den 590 mAh der Vorgängergeneration entspricht. Die Galaxy Watch 9 soll in zwei Versionen erhältlich sein: 40 mm mit einem 382-mAh-Akku (23 % größer als das entsprechende Watch-8-Modell) und 44 mm mit 435 mAh.
Diese Steigerung der Energiekapazität ist einer der wichtigsten Punkte, insbesondere beim Ultra-Modell, das traditionell eine größere Autonomie in den Vordergrund stellt. Die Zertifizierungen bestätigen außerdem, dass beide Uhren eine Ladeleistung von 10 W aufrechterhalten können, genau wie die aktuelle Produktreihe.
Was Sie vom Start erwarten können
Die Uhren waren bereits in anderen Zertifizierungen in Indien und China aufgetaucht, was die Batteriedaten untermauerte. Die Galaxy Watch Ultra 2 soll weiterhin 5G-Unterstützung und möglicherweise den neuen Snapdragon Wear Elite-Prozessor mitbringen, was sowohl die Leistung als auch die Energieeffizienz verbessern könnte.
Das Fehlen des Classic-Modells in den jüngsten Zertifizierungen erregte die Aufmerksamkeit von Branchenbeobachtern, doch der aktuelle Fokus liegt auf den beiden bestätigten Modellen. Der gemeinsame Start mit faltbaren Geräten lässt vermuten, dass Samsung das Galaxy-Ökosystem in der zweiten Jahreshälfte stärken will.
Auswirkungen für Benutzer
Mit größeren Akkus soll die neue Galaxy Watch eine längere tägliche Nutzung ermöglichen, was Nutzer der aktuellen Linie oft fordern. Die Kombination aus aktualisierten Hardware- und Softwareoptimierungen könnte die Uhren einem mehrtägigen Erlebnis ohne Aufladen näher bringen, insbesondere im Fall der Ultra 2.
Die offizielle Ankündigung soll Mitte Juli erfolgen, die Verfügbarkeit kurz darauf in mehreren Märkten.