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Starbucks erwägt den Verkauf von Betrieben in Japan im Wert von bis zu 18 Milliarden R$

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Starbucks - Instagram/@starbucks

Bloomberg berichtete am Dienstag (9), dass Starbucks im Rahmen eines größeren globalen Umstrukturierungsplans Optionen für seine Geschäftstätigkeit in Japan prüft, einschließlich des Verkaufs einer Beteiligung. Gespräche mit Investmentbanken befinden sich in einem frühen Stadium und es gibt noch keine endgültige Entscheidung. Auch ein Börsengang (IPO) zählt zu den in Betracht gezogenen Alternativen.

Der potenzielle Wert eines Anteilsverkaufs würde zwischen 400 und 500 Milliarden Yen liegen (rund 2,5 bis 3,1 Milliarden US-Dollar oder 14 bis 18 Milliarden R$ zu aktuellen Preisen). Der Deal könnte weitere Branchenketten und Private-Equity-Fonds anlocken.

Japan ist einer der stärksten Märkte des Netzwerks

Im Gegensatz zu den USA und China, wo das Unternehmen vor Herausforderungen steht, hat Japan solide Ergebnisse geliefert. Im letzten Quartal bezeichnete CEO Brian Niccol die lokale Leistung als „hervorragend“, angetrieben durch starke Feiertagsverkäufe, Tourismus und Produkteinführungen. Die Kette betreibt im Land rund 2.100 Filialen, die größtenteils direkt von der japanischen Tochtergesellschaft kontrolliert werden.

Strategie nach China

Der Schritt in Japan erfolgt, nachdem Starbucks im November 2025 60 % seines Betriebs in China an den Manager Boyu Capital verkauft hatte, im Wert von rund 4 Milliarden US-Dollar. In China verlor die Kette Platz an billigere lokale Konkurrenten wie Luckin Coffee, das Kaffee zu Bruchteilen des Preises von Starbucks anbietet und das amerikanische Unternehmen bei der Anzahl der Filialen bereits überholt hat.

In den Vereinigten Staaten hat das Unternehmen Niederlassungen geschlossen und einen Umstrukturierungsplan umgesetzt, um sinkende Umsätze und hohe Kosten einzudämmen.

Erfolgsgeschichte auf dem japanischen Markt

Starbucks kam 1996 mit dem ersten Geschäft in der Ginza-Region von Tokio durch ein Joint Venture mit dem Einzelhändler Sazaby League (ehemals Sazaby) nach Japan. Die 1995 begonnene Partnerschaft trug dazu bei, das Konzept der Premium-Coffeeshops im Land einzuführen. Jahre später übernahm Starbucks die volle Kontrolle über den Betrieb.

Was ändert sich in der Praxis?

Ein eventueller Verkauf oder Börsengang der japanischen Einheit würde für Starbucks eine Möglichkeit darstellen, in einer Zeit, in der die globalen Ergebnisse unter Druck stehen, Wert aus einem ausgereiften und profitablen Vermögenswert zu ziehen. Gleichzeitig ermöglicht es dem Unternehmen, sich auf die Wiederherstellung der Leistung in Kernmärkten zu konzentrieren, wo es einem harten Wettbewerb und preissensibleren Verbrauchern ausgesetzt ist.

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