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Unfall zwischen Schulbus und Linie in Hebertshausen tötet Kind und mobilisiert 130 Retter

Ambulância
Ambulância - Mahmoud Mahdi Photo / Shutterstock.com

Bei einem schweren Unfall mit zwei Bussen sind in Oberbayern ein Kind ums Leben gekommen und mehrere Menschen verletzt worden. Ein Reisebus mit Schülern und Lehrern aus zwei zweiten Klassen der Grundschule Haimhausen kollidierte am Mittwochnachmittag (10) in Hebertshausen im Landkreis Dachau mit einem Bus.

Nach Angaben der Polizei wurden alle 35 Insassen des Reisebusses verletzt, darunter mehrere Kinder. Ein Zweitklässler erlag seinen Verletzungen und starb trotz Wiederbelebungsversuchen im Fahrzeug. Zwei Kinder und ein Lehrer sind weiterhin in Lebensgefahr.

Zwei weitere Studenten erlitten mittelschwere Verletzungen, während 28 Personen leichte Verletzungen erlitten, darunter auch die beiden Fahrer. Die Verletzten wurden vor Ort medizinisch versorgt.

130 Retter sind im Rettungseinsatz im Einsatz

Mehr als 130 Einsatzkräfte wurden mobilisiert, rund 15 Krankenwagen, acht Notärzte und vier Rettungshubschrauber waren vor Ort. Die ersten Teams berichteten kurz nach dem Absturz von Szenen großen Chaos.

In einer Kurve der Staatsstraße kam es zu einem Zusammenstoß

Der Unfall ereignete sich gegen 12:30 Uhr auf der Landesstraße 2339, zwischen Ampermoching und Ottershausen, in einer Kurvenstrecke. Auf der Straße beträgt die Geschwindigkeitsbegrenzung 60 km/h in die eine Richtung und 50 km/h in die andere. Die Straße bleibt gesperrt und der Verkehr bildet im Umland Stau.

Alkoholtests fallen bei Autofahrern negativ aus

Landesrat Stefan Löwl (CSU) berichtete, dass sich die Fahrer der beiden Busse noch vor Ort einem Alkoholschnelltest unterzogen hätten, mit negativem Ergebnis. Die Maßnahme diente dazu, in den sozialen Medien kursierende Gerüchte über mögliche Trunkenheit zu dementieren.

Die genauen Ursachen der Kollision sind noch nicht klar. Zur Aufklärung der Unfallursache forderte die Staatsanwaltschaft München II ein Sachverständigengutachten an.

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