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Andrea Bocelli und EJAE spielen DNA, die Hymne der Weltmeisterschaft 2026, während der Eröffnungszeremonie im Azteca

Andrea Bocelli e Ejae
Andrea Bocelli e Ejae - Globoplay

Die Fußballweltmeisterschaft 2026 begann an diesem Donnerstag (11) mit einem musikalischen Moment, der Stimmen verschiedener Generationen und Kontinente vereint. Zum ersten Mal traten der italienische Tenor Andrea Bocelli und der südkoreanische Künstler EJAE aufDNA (Mehr als ein Spiel), die offizielle Hymne des Wettbewerbs, während der Eröffnungszeremonie im Azteca-Stadion in Mexiko-Stadt.

Der am Vortag weltweit veröffentlichte Titel ist eine Produktion, die Oper, Elektronik, Rap und K-Pop mischt. David Guetta schreibt den pulsierenden Beat, Megan Thee Stallion steuert Verse auf Englisch bei, die die Fußballwurzeln bekräftigen, während EJAE Texte auf Koreanisch beisteuerte, die Südkorea repräsentieren. Bocelli liefert den Hauptteil mit seiner charakteristischen Stimme und singt auf Italienisch.

Der TitelDNAfasst den Vorschlag des Liedes zusammen: Fußball als etwas Wesentliches für die Identität der Menschen, mehr als ein einfaches Spiel. Die Texte sprechen von Belastbarkeit, Einheit, Ehrgeiz und Zugehörigkeit, Werten, die Generationen von Spielern und Fans übergreifen.

Historische Präsentation bei Azteca

Bocelli und EJAE betraten wenige Minuten vor dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika die Bühne im legendären Azteca-Stadion, in dem die dritte Weltmeisterschaft (nach 1970 und 1986) stattfindet. Der Auftritt markierte den offiziellen Beginn des Turniers, das erstmals von drei Ländern ausgerichtet wurde: Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten, mit 48 Mannschaften und 104 Spielen über mehr als einen Monat.

Für Bocelli hat der Moment eine persönliche Bedeutung. Er betonte, dass Fußball schon immer ein Teil seines Lebens gewesen sei und dass die Rückkehr nach Mexiko, ein Land, das ihn bei anderen Gelegenheiten herzlich willkommen geheißen habe, die Präsentation noch spezieller mache. EJAE wiederum erinnerte an die Emotionen der Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und das Gefühl der Einheit, das diese Veranstaltung vermittelt.

Globale Zusammenarbeit und kulturelle Auswirkungen

Die Wahl der Künstler spiegelt den Vorschlag der FIFA wider, eine Hymne zu schaffen, die den multikulturellen Charakter der Ausgabe 2026 zum Ausdruck bringt. Der Genremix – von klassischer Tradition bis hin zu urbaner und elektronischer Musik – soll ein vielfältiges Publikum auf der ganzen Welt ansprechen. Der Song ist jetzt auf allen Streaming-Plattformen verfügbar.

Azteca, mit einer Kapazität für rund 83.000 Fans, genoss trotz drohender Proteste und Regen in der mexikanischen Hauptstadt einen Tag voller Feierlichkeiten. Neben der Leistung vonDNAAn der Zeremonie nahmen auch andere Künstler teil, die die lokale Kultur feierten, darunter Shakira, die ebenfalls bei der Veranstaltung auftrat.

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