Antônio da Silva Morais, 64 Jahre alt, wurde an diesem Mittwochmorgen (10) tot in einem Waldgebiet in der Nähe des Flusses Lontra in Araguaína im Norden von Tocantins aufgefunden. Der ältere Mann wurde seit Samstag (6) vermisst, als er in Begleitung von drei Hunden das Haus verließ, um angeln zu gehen.
Die Militärfeuerwehr von Tocantins arbeitete drei Tage lang mit Land-, Wasser- und Luftteams. Die Durchsuchungen wurden intensiviert, nachdem Menschen am Ufer des Flusses im Sektor JK die Habseligkeiten des Fischers gefunden hatten, etwa seinen Rucksack und seine Schlafhängematte sowie zwei seiner drei Hunde. Berichten des Teams zufolge befand sich der Körper, der sich in einem fortgeschrittenen Verwesungszustand befand, etwa 150 Meter vom Ufer entfernt.
Familie warnte bereits vor Gesundheitsrisiko
Die Familie teilte der Feuerwehr mit, dass Antônio vor etwa 15 Tagen einen Herzinfarkt erlitten habe. Er hatte die Angewohnheit, in der Region zu jagen und zu fischen, Tätigkeiten, die er häufig in ländlichen Gebieten ausübte. Die jüngste Vorgeschichte eines Herzproblems gab den Teams seit Beginn der Operationen am Montag (8) Anlass zur Sorge, nachdem der Sohn sein Verschwinden gemeldet hatte.
Die Ermittlungen sollen die Todesursache klären
Das Sekretariat für öffentliche Sicherheit von Tocantins berichtete, dass die Leiche vom Legal Medical Institute (IML) von Araguaína eingesammelt wurde. Nach einer Autopsie wurde die Leiche den Familienmitgliedern übergeben. Die Zivilpolizei hat den Fall im 5. Servicezentrum registriert und untersucht die Umstände des Todes, ohne derzeit eine Möglichkeit auszuschließen.
Fälle wie dieser verstärken die Risiken, denen Fischer und Jäger in Waldgebieten im Landesinneren von Tocantins ausgesetzt sind, insbesondere für ältere Menschen mit Vorerkrankungen. Die integrierte Suche zwischen Feuerwehrleuten, Familienangehörigen und Anwohnern war ausschlaggebend dafür, dass der Standort trotz der widrigen Vegetationsbedingungen in relativ kurzer Zeit gefunden werden konnte.