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Der Glaseffekt erweitert sich in Samsungs One UI 8.5 und erreicht Systemeinstellungen und Apps

one ui 8
one ui 8 - Foto: Thrive Studios / Shutterstock.com one ui 8 - Foto: Thrive Studios / Shutterstock.com

Samsung treibt die Entwicklung seines nächsten großen Schnittstellen-Updates, One UI 8.5, voran. Interne Tests haben eine deutliche Erweiterung des Glaseffektdesigns ergeben. Aktuelle Vazamentos deuten darauf hin, dass der neue visuelle Ansatz, der Transparenz- und Unschärfeeffekte anwendet, in wesentlichen Bereichen des Betriebssystems implementiert wird, etwa im Einstellungsmenü und in nativen Anwendungen, etwa dem Dateimanager.

Diese ästhetische Weiterentwicklung erfolgt nach der ersten Einführung des Konzepts im markeneigenen Schnelleinstellungsfeld und in den Anwendungssymbolen. Ziel des südkoreanischen Unternehmens ist es, eine Balance zwischen einem modernen, anspruchsvollen Erscheinungsbild und praktischer Benutzerfreundlichkeit zu schaffen und sicherzustellen, dass die Benutzeroberfläche jederzeit intuitiv und lesbar bleibt.

Die Verbesserungen sind Teil einer umfassenderen Vorbereitung für die Einführung der Galaxy S26-Serie, die für Anfang 2026 geplant ist. Neben visuellen Änderungen konzentriert sich das Update auf die Optimierung von Animationen, die Vertiefung der Integration von Funktionen der künstlichen Intelligenz und die Bereitstellung eines insgesamt intensiveren Erlebnisses für Benutzer von Galaxy-Geräten.

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Eine Benutzeroberfläche 8 – Foto: Criação/Mix Vale

Erweiterung des Glaseffekts in System-Apps

Der native Dateimanager ist eines der Paradebeispiele für die neue Designrichtung. In der Beta-Version weisen die Kopf- und Fußzeilen der App nun eine dezente Transparenz auf, sodass das Hintergrundbild des Benutzers im Hintergrund sichtbar ist. Die Essa-Technik erzeugt visuelle Ebenen und ein Gefühl von Tiefe und hilft dabei, funktionale Schnittstellenelemente vom Hintergrund zu trennen. Interne Tests von Samsung zeigen, dass ein Unschärfeeffekt auf intelligente Weise auf Hervorhebungsschaltflächen und andere Steuerelemente angewendet wird, um Überlappungen zu vermeiden, die zu Verwirrung führen könnten. Auch die Farbsättigung wurde sorgfältig angepasst, um insbesondere auf Bildschirmen mit OLED-Technologie ein hohes Maß an Kontrast und Lesbarkeit zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die Ästhetik nicht die Funktionalität beeinträchtigt.

Visuelle Anpassungen im Kontrollzentrum

Das Kontrollzentrum, eine der am häufigsten genutzten Komponenten der Benutzeroberfläche, wird einer bemerkenswerten optischen Verfeinerung unterzogen. Die Umrisse der Schnellverknüpfungen wurden dünner gestaltet und die Transparenz wurde kohärenter integriert, was dazu beiträgt, die visuelle Steifheit zu verringern, die in der vorherigen Version des Systems wahrgenommen wurde.

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Durch die Änderung scheinen Konnektivitätssymbole wie Wi-Fi und Bluetooth nun auf einem leicht unscharfen Hintergrund zu schweben, was für ein klareres, luftigeres Erscheinungsbild sorgt. Die Schieberegler für Lautstärke und Helligkeit wurden entkoppelt, was eine präzisere, individuellere Anpassung ermöglicht, während die Audiomodi diskrete Konturen für eine einfache und schnelle Identifizierung beibehalten.

Das Ergebnis dieser Änderungen ist ein Panel, das sich organischer in das vom Benutzer gewählte Hintergrundbild einfügt und Übertreibungen vermeidet, die das Lesen beeinträchtigen könnten. Der Übergang stellt eine Abschwächung im Vergleich zu den ausgeprägteren Trennlinien von One UI 8.0 dar, eine Verbesserung, die besonders für Benutzer von faltbaren Geräten von Vorteil ist, bei denen eine saubere Benutzeroberfläche das Multitasking-Erlebnis verbessert.

Verfeinerungen des Sperrbildschirms und der Statusleiste

Besondere Aufmerksamkeit erhält auch der Sperrbildschirm mit einer neuen adaptiven Uhr, die variable Transparenz nutzt. Das System kann die Deckkraft und Farbe der Ziffern dynamisch an die Farben und Helligkeit des Hintergrundbilds anpassen und so sicherstellen, dass die Uhrzeit stets lesbar bleibt, ohne das Hintergrundbild zu beeinträchtigen. Die intelligente Funktionalität von Essa zielt darauf ab, die Personalisierung zu verbessern und ein häufiges Sichtbarkeitsproblem auf benutzerdefinierten Sperrbildschirmen zu lösen.

Am oberen Bildschirmrand wurde die Statusleiste optimiert, um die Lesbarkeit zu verbessern. Die Transparenz von Statussymbolen wie Akku, Netzwerksignal und Benachrichtigungen wurde rechnerisch reduziert, damit sie sich besser von unterschiedlichen Hintergründen abheben, egal ob hell oder dunkel. Der Samsung überwacht das Feedback interner Tests, um abschließende Kalibrierungen durchzuführen und die ideale Balance zwischen Design und Klarheit zu erreichen.

Animationen und Icons erhalten neue Tiefe

Die neue Designphilosophie erstreckt sich auch auf die proprietären App-Symbole von Samsung, die nun durch dezente Glasüberzüge eine größere Tiefe vermitteln. Auch Anwendungsordner wurden verbessert und zeigen flüssigere Übergangsanimationen an, die beim Öffnen den Unschärfeeffekt an ihren Rändern verstärken.

In bestimmten Anwendungen wie Telefone wird der Unschärfeeffekt auf Wähltasten angewendet und verleiht einer alltäglichen Funktion einen Hauch von Raffinesse. Die gleiche visuelle Behandlung findet sich in wichtigen Schnittstellenelementen wieder, wie etwa den Aktionsschaltflächen auf den anfänglichen Konfigurationsbildschirmen, wodurch das visuelle Erlebnis im gesamten System vereinheitlicht wird.

Hinsichtlich der Leistung wurden die allgemeinen Animationen des Systems optimiert und sind Berichten zufolge in Testversionen rund 10 % schneller. Das Ziel besteht darin, eine überlegene Fluidität zu liefern, die Schnittstelle für die Hardware der zukünftigen Galaxy S26-Serie vorzubereiten und eine unterbrechungsfreie Navigation sicherzustellen.

Der neueste Build-in-Test mit der Bezeichnung YJH enthält bereits den Sicherheitspatch vom Oktober 2025. Nela, die Bereiche mit dem Unschärfeeffekt wurden im Vergleich zur Vorgängerversion um ca. 20 % erweitert und decken mehr Systempanels und Menüs ab.

Optimierung für das gesamte Galaxy-Ökosystem

Einer der Schwerpunkte des Entwicklungsteams besteht darin, sicherzustellen, dass die neue visuell ansprechende Benutzeroberfläche die Leistung nicht beeinträchtigt, insbesondere auf Nicht-High-End-Geräten. Für Zwischenmodelle werden spezifische Otimizações implementiert, die darauf abzielen, die Belastung des Prozessors und der Grafikeinheit beim Rendern von Transparenzeffekten zu reduzieren.

Um dies zu erreichen, verfügt das System über eine adaptive Transparenz, die sich automatisch an die Hardwarefunktionen jedes Geräts anpasst. Der Essa-Ansatz stellt sicher, dass das visuelle Erlebnis im gesamten Galaxy-Ökosystem konsistent ist, ohne die Leistung auf Geräten mit bescheideneren Spezifikationen zu beeinträchtigen.

Technische Details und Veröffentlichungsplan

One UI 8.5 wird auf Android 16 aufbauen und vierteljährliche Sicherheits- und Stabilitätsupdates unterstützen. Die Integration mit Galaxy AI wird tiefer gehen und es dem System beispielsweise ermöglichen, Benachrichtigungen intelligenter zu verwalten, indem es kontextbezogene Unschärfeeffekte anwendet. Auch die Kompatibilität mit faltbaren Geräten wurde verbessert, um die Multitasking-Modi zu optimieren. Der Samsung-Zeitplan sieht den Start eines offenen Betaprogramms im Dezember 2025 vor, beginnend mit der Galaxy S25-Reihe, wobei die stabile Version Anfang 2026 offiziell eingeführt wird.

Verfügbarkeit für verschiedene Modelle

Nach seinem Debüt auf Flaggschiffmodellen wird das Update auf One UI 8.5 schrittweise auf die Premium-Mittelklasse-Linie der Marke verteilt. Aparelhos und der zukünftige Galaxy A56 5G befinden sich bereits in der Testphase mit vorläufigen Builds, die die neuen Designelemente enthalten. Daher wird Benutzern älterer Geräte, die bereits One UI 8 erhalten haben, wie z. B. dem Galaxy S21 FE, der Weg für eine reibungslose Migration geebnet, was das Engagement von Samsung für langfristigen Software-Support unterstreicht.

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