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Der Zwillingsplanet der Erde wird in der bewohnbaren Zone eines Nachbarsterns mit einer Umlaufbahn von 355 Tagen identifiziert

Planeta Terra
Planeta Terra - BEST-BACKGROUNDS/Shutterstock.com

Eine internationale Zusammenarbeit von Astronomen hat die Existenz eines neuen Exoplanetenkandidaten enthüllt, dessen Eigenschaften denen von Terra überraschend ähnlich sind. Der als HD 137010 b katalogisierte Himmelskörper hat einen nur 6 % größeren Radius als der unseres Planeten und vollführt in etwa 355 Tagen einen vollständigen Umlauf um seinen Stern, eine Umlaufzeit, die fast mit dem Erdenjahr identisch ist. Localizado Das etwa 146 Lichtjahre entfernte Objekt befindet sich in der sogenannten bewohnbaren Zone, einer Region, in der die Temperaturen theoretisch den Erhalt von flüssigem Wasser an der Oberfläche ermöglichen.

Die Identifizierung wurde durch eine erneute Untersuchung der ursprünglich im Jahr 2017 von der K2-Mission, einer operativen Erweiterung des NASA-Weltraumteleskops Kepler, gesammelten Daten ermöglicht. Die Kandidatenvalidierung erforderte jahrelange strenge statistische Analysen, um Fehlalarme auszuschließen und die planetarische Natur des erkannten Signals zu bestätigen.

Planeta Terra
Planet Terra – BEST-BACKGROUNDS/Shutterstock.com

Experten schätzen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Planet tatsächlich in der konservativen bewohnbaren Zone seines Systems befindet, bei 50 % liegt. Die Entdeckung weckt erneut das Interesse an der Suche nach terrestrischen Analoga, insbesondere aufgrund der Helligkeit des Muttersterns, die detaillierte Beobachtungen mit Instrumenten der neuen Generation ermöglicht.

Erkennungs- und Analysemethodik

Der Entdeckungsprozess nutzte die Transitmethode, eine Technik, die darin besteht, die subtile Abnahme der Helligkeit eines Sterns zu überwachen, wenn ein Planet vor ihm vorbeizieht. Im Fall von HD 137010 b dauerte das aufgezeichnete Transitereignis etwa 10 Stunden und erzeugte aufgrund der geringen Abmessungen und der langen Umlaufbahn des Planeten ein äußerst diskretes Signal.

Ein bemerkenswerter Aspekt dieser Forschung war der anfängliche Beitrag von Bürgerwissenschaftlern zur Durchsicht archivierter Daten. Ein Gymnasiast nahm an der Vorphase der visuellen Identifizierung von Lichtsignalen teil und demonstrierte die Wirksamkeit von Programmen, die die Laien in hochrangige astronomische Forschung einbinden, bevor professionelle Teams sich der komplexen Computermodellierung widmeten.

Eigenschaften des Sternensystems

Der Zentralstern des Systems wird als K-Zwerg klassifiziert und ist etwas kleiner und kühler als Sol. Apesar strahlt weniger Energie aus und hat eine visuelle Helligkeit von 10,1, wodurch er für Beobachter bei Terra deutlich heller ist als die meisten roten Zwergsterne, die typischerweise felsige Exoplaneten beherbergen.

Diese überlegene Leuchtkraft bietet einen entscheidenden technischen Vorteil für zukünftige Atmosphärenuntersuchungen. Enquanto Planeten, die Rote Zwerge umkreisen, leiden häufig unter heftigen Sterneruptionen, die ihre Atmosphäre wegfegen können. Der Stern HD 137010 zeigt ein stabileres Verhalten und emittiert weniger schädliche hochenergetische Strahlung.

Der Strahlungsfluss, der den Exoplaneten erreicht, entspricht etwa 29 % dessen, den Terra von Sol erhält. Essa Energiemenge positioniert den Himmelskörper am äußeren Rand der bewohnbaren Zone, was darauf hindeutet, dass seine klimatischen Bedingungen stark von der Zusammensetzung seiner Atmosphäre abhängen.

Bewohnbarkeitsszenarien

Vorläufige Klimamodelle deuten darauf hin, dass die Oberflächentemperatur von HD 137010 b ohne dichte Atmosphäre auf Werte unter -70 °C sinken könnte. Wenn Para flüssiges Wasser und milde Bedingungen aufrechterhalten würde, wäre ein effizienter Treibhauseffekt durch eine dicke Gasschicht erforderlich.

Gesteinszusammensetzung ist angesichts der Dichte und des Radius des Objekts die wahrscheinlichste Hypothese. Die Kombination aus felsigem Untergrund und sicherem Orbitalabstand schafft ein natürliches Labor zur Untersuchung der Entwicklung erdmassereicher Planeten in Umgebungen mit reduzierter Sonneneinstrahlung.

Perspektiven für zukünftige Beobachtungen

Die endgültige Bestätigung und detaillierte Charakterisierung von HD 137010 b hängt nun von neuen Beobachtungsfenstern ab. Erd- und weltraumgestützte Telescópios wie James Webb sind ideale Kandidaten für die Durchführung der Transmissionsspektroskopie, einer Technik, die das von der Atmosphäre des Planeten gefilterte Sternenlicht analysiert, um seine chemische Zusammensetzung zu bestimmen.

Das System wurde in die Liste der vorrangigen Ziele für zukünftige Missionen aufgenommen, beispielsweise Habitable Worlds Observatory der NASA. Die Möglichkeit der direkten Bildgebung und die Suche nach Biosignaturen machen diesen Exoplaneten zu einer der vielversprechendsten Entdeckungen des Jahrzehnts für die Astrobiologie.

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