Aktuelle Nachrichten (DE)

OpenAI schließt Sora und kündigt 1-Milliarden-Dollar-Partnerschaft mit Disney

OpenAI
OpenAI - bangoland/ Shutterstock.com

OpenAI hat Sora, seine Anwendung zur Videogenerierung mit künstlicher Intelligenz, eingestellt. Das Unternehmen beendete zudem die mit Disney angekündigte Partnerschaft, die eine Investition von 1 Milliarde US-Dollar vorsah. Die Entscheidung wurde am 24. März 2026 mitgeteilt.

Die Bewegung ist Teil der Strategie von OpenAI, Finanzdisziplin und Projekten mit bereits nachgewiesener Nachfrage Priorität einzuräumen. Das Unternehmen sucht nach klareren Wegen zur Generierung von Einnahmen und bereitet sich auf einen möglichen Börsengang vor. Der prognostizierte Umsatz für 2025 erreicht 13 Milliarden US-Dollar, aber das Unternehmen verzeichnet immer noch einen Betriebsverlust.

Veränderte Prioritäten bei OpenAI

OpenAI hatte sein Geschäft in den letzten Monaten umfassend ausgebaut. Das Unternehmen erforschte Anwendungen in den Bereichen Werbung, Einkaufen, Gesundheitswesen, soziale Medien, Browser, physische Geräte und Videoproduktion.

Fidji Simo, CEO von Aplicações OpenAI, verteidigte diesen Ansatz in einem Interview mit Forbes im Januar 2026. Ela erklärte, dass künstliche Intelligenz alles verändert und dass die Initiativen keine Einzelwetten seien. Dois Monate später entschied sich das Unternehmen, den Umfang zu reduzieren.

Die Abkündigung von Sora erfolgte nach Evaluierung von Nutzen und Kosten. Die Anwendung erforderte ein hohes Volumen an Rechenressourcen. Auf dem Höhepunkt beliefen sich die geschätzten täglichen Kosten auf 15 Millionen US-Dollar. Nach Schätzungen von Sensor Tower und Appfigures lag der mit der App generierte Umsatz unter 3 Millionen US-Dollar.

OpenAI
OpenAI – Novikov Aleksey/ Shutterstock.com

Vertragsbeendigung mit Disney

Im Dezember 2025 gab OpenAI eine Partnerschaft mit Disney bekannt. Die Vereinbarung sah eine Investition von 1 Milliarde US-Dollar durch Disney in OpenAI vor. Das Unterhaltungsunternehmen würde außerdem mehr als 200 ikonische Charaktere zur Verwendung in von Sora erstellten Videos zur Verfügung stellen.

Die Videos würden auf Disney+ verbreitet. Die Partnerschaft würde die Entwicklung neuer Anwendungen auf Basis von OpenAI-Modellen umfassen. Damals beschrieb Sam Altman Sora als entscheidende Technologie für die Zukunft der Mensch-Computer-Interaktion.

Bob Iger, damals CEO von Disney, lobte die Initiative. Der Deal wurde nicht abgeschlossen und es wurden keine Mittel überwiesen. Im März 2026 gab OpenAI das Ende von Sora und den Vertrag bekannt. Disney respektierte die Entscheidung und erklärte, dass man weiterhin Partnerschaften im Bereich der künstlichen Intelligenz mit Schwerpunkt auf dem Schutz geistigen Eigentums erforsche.

  • Die Vereinbarung sah die Lizenzierung der Zeichen Disney, Marvel, Pixar und Star Wars vor
  • Die generierten Videos wären kurz und basieren auf Benutzereingaben
  • Die dreijährige Partnerschaft kam nie vollständig zum Tragen
  • Bis Disney wurde kein Betrag ausgezahlt
  • Berichten zufolge überraschte die Entscheidung Teams beider Unternehmen

Betriebskosten und Nutzung von Sora

Sora wurde als Tool zum Generieren realistischer Videos aus Text eingeführt. Die App erlangte zunächst Aufmerksamkeit durch die Erstellung von Clips, die auf einfachen Eingabeaufforderungen basieren. Allerdings ging die Nutzung im Laufe der Zeit zurück.

OpenAI stellt die Bereitstellung von Modellen im Zusammenhang mit Sora ein. Das Unternehmen hat seine Bemühungen auf Programmierung und Unternehmensproduktivitätstools konzentriert. Esses Segmente stellen eine konsolidierte Nachfrage bei Firmenkunden dar.

Der Schritt erfolgt zu einer Zeit des Umsatzwachstums für OpenAI. Das Unternehmen prognostiziert beeindruckende Zahlen, sieht sich jedoch mit hohen Kosten für die Computerinfrastruktur konfrontiert. Der Druck auf Profitabilität steigt angesichts der Konkurrenz, wie z.B. Anthropic.

Andere Projekte mit ungewissem Status

OpenAI hat in den letzten Monaten mehrere Konzepte angekündigt. Alguns Sie kamen weniger voran als erwartet. Ein Beispiel ist das Hardwareprojekt für künstliche Intelligenz, das in Zusammenarbeit mit dem Designer Jony Ive entwickelt wurde.

Die Initiative beinhaltete die Übernahme eines mit dem Designer verbundenen Startups im Wert von mehr als 6 Milliarden US-Dollar, hauptsächlich in Form von Aktien. Das Gerät würde auf biometrischen Informationen basieren und eine natürlichere Schnittstelle zur KI anstreben. Relatos deuten auf Verzögerungen im Zeitplan hin, mit einem möglichen Start im Jahr 2027.

Sam Altman kommentierte den Entscheidungsprozess in einem Blogbeitrag im Oktober 2025. Ele betonte, dass das Unternehmen Fehler basierend auf Feedback schnell behebt. OpenAI konzentriert sich weiterhin auf Kernbereiche wie Sprachmodelle und praktische Anwendungen.

Aktuelle Unternehmensstrategie

OpenAI möchte das Produktportfolio vereinfachen. Das Unternehmen bewertet, welche Initiativen beibehalten oder priorisiert werden sollten. Ziel ist es, den Grundstein für mehr Finanzdisziplin und einen möglichen Börsengang zu legen.

Branchenexperten weisen darauf hin, dass Neubewertungen bei schnell wachsenden Technologie-Startups üblich sind. OpenAI bestätigt, dass es den Return on Computing-Investitionen und das Marktfeedback berücksichtigt.

Das Unternehmen investiert weiterhin in die Infrastruktur für die Modellausbildung. Projetos und Stargate, mit einer hohen Bewertung in Yen, stellen eine weitere Erweiterung der Skala dar. Der unmittelbare Fokus liegt jedoch weiterhin auf Produkten, die nachweislich Umsatz generieren.

To Top