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Die japanische Mannschaft erleidet im zweiten Testspiel eine 0:1-Niederlage gegen Südafrika

seleção feminina japonesa x África do Sul - Instagram/japanfootballassociation
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Die japanische Damenmannschaft Nadeshiko Japan unterlag an diesem Dienstag, dem 9. Juni, Südafrika mit 1:0. Das Spiel fand im Rahmen der Vorbereitung des Teams im J-GREEN Sakai in Sakai statt. Südafrika, 57. in der FIFA-Rangliste, setzte sich neun Minuten nach Beginn der ersten Halbzeit mit einem Kopfball gegen die fünftplatzierte Mannschaft der Welt durch.

Trainer Tomohisa Kano, der sein Amt im Mai antrat, stellte eine deutlich veränderte Mannschaft auf. Japan nahm gegenüber dem 5:0-Sieg gegen denselben Gegner drei Tage zuvor zehn Änderungen vor. Lediglich Mittelfeldspielerin Takako Seike blieb in der Startelf.

Ein Ecktor entscheidet in der ersten Halbzeit über den Spielstand

Südafrika ging früh in Führung. Linda Motlhalo köpfte eine Flanke von Refiloe Jane nach einer Ecke nach Hause. Der Spielzug in der neunten Minute offenbarte Mängel in der japanischen Deckung bei Standardsituationen.

Trotz des Nachteils dominierte Japan den Ballbesitz. Das Team erspielte sich Chancen, es mangelte aber an Präzision im Abschluss. In der 34. Minute erhielt Makoto Matsukubo mit Yuka Momiki den Ball und schoss mit dem rechten Fuß. Der Ball traf den rechten Pfosten und ging ins Aus.

  • Japan nahm im Vergleich zum vorherigen Spiel zehn Änderungen an der Startaufstellung vor
  • Takako Seike war die einzige, die sich als Starterin wiederholte
  • Südafrika nutzte einen toten Ball aus, um das einzige Tor zu erzielen
  • Japan verfügte über ein gutes Offensivvolumen, sah sich jedoch mit einer guten Leistung des gegnerischen Torwarts konfrontiert

Änderungen in der zweiten Hälfte ändern nichts am Ergebnis

Zur Halbzeit nahm Trainer Tomohisa Kano Anpassungen vor. Yui Hasegawa von Manchester City und Hinata Miyazawa von Manchester United wurden in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Die beiden versuchten, dem japanischen Angriff mehr Kreativität zu verleihen.

Japan machte großen Druck. Hinata Miyazawa hatte in den letzten Minuten eine gute Chance und traf mit einem Rechtsschuss die Latte. Auch mit einer größeren Präsenz im Offensivfeld gelang es der Mannschaft nicht, den Spielstand auszugleichen.

Der Verteidiger von London City, Saki Kumagai, äußerte sich nach dem Schlusspfiff zum Ergebnis. „Wir müssen daran arbeiten, in ein oder zwei gefährlichen Situationen Tore zu kassieren. Als Team müssen wir herausfinden, wie wir Gegner besiegen können, die sich zurückhalten und verteidigen. Wir sind eine Mannschaft, die Ergebnisse braucht.“

Neuer Trainer strebt schnelle Weiterentwicklung an

Tomohisa Kano leitet seit einigen Wochen Nadeshiko Japan. Die Zwei-Spiele-Sequenz gegen Südafrika diente als Labor. Dem überzeugenden 5:0-Sieg am Samstag stand die knappe Niederlage am Dienstag gegenüber.

Japan hat in letzter Zeit weiterhin eine gute Bilanz gegen Teams mit niedrigeren Rängen. Dennoch unterstreicht das Ergebnis von diesem Dienstag die Notwendigkeit einer größeren Effizienz gegenüber niedrigen Blöcken. Das Team sammelt wichtige Erfahrungen, bevor es größere Engagements übernimmt.

Einzelheiten zur Konfrontation in Sakai

Das Spiel verlief in einem guten Tempo. Südafrika legte Wert auf organisierte Verteidigung und schnelle Gegenangriffe. Torhüterin Kaylin Swart zeigte über die gesamten 90 Minuten eine sichere Leistung.

Japan kam mehrmals ins Ziel, geriet jedoch in Defensiveingriffe. Der Druck wuchs vor allem nach 70 Minuten, als die Auswechslungen im Mittelfeld mehr Wirkung zeigten.

Saki Kumagais Reflexion zeigt Wege auf

Kapitän Saki Kumagai betonte, wie wichtig es sei, aus Niederlagen zu lernen. Der Verteidiger verlangte in gefährlichen und effizienten Situationen gegen geschlossene Verteidigungen mehr Aufmerksamkeit. Die Rede stärkt das Wettbewerbsprofil von Nadeshiko Japan.

Das Team analysiert nun beide Spiele der Serie. Der Fokus liegt auf der Korrektur von Details, um das hohe internationale Niveau zu halten.

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