Victor Wembanyama führte die San Antonio Spurs am Montagabend zu einem 115:111-Sieg über die New York Knicks. Die Texaner konnten das Ausscheiden verhindern, indem sie ihren ersten Sieg im NBA-Finale 2026 errangen. Die Serie steht nun 2:1 für die Knicks, Spiel 4 ist für Mittwoch im Madison Square Garden angesetzt.
Der 22-jährige Franzose zeigte eine komplette Leistung. Er erzielte in 39 Minuten 32 Punkte, acht Rebounds, sechs Assists, drei Blocks und zwei Steals. Stephon Castle steuerte 23 Punkte, fünf Rebounds und fünf Assists bei. Auf Seiten der Knicks kam Jalen Brunson ebenfalls auf 32 Punkte.
Fans füllten den Madison Square Garden
Im Fitnessstudio herrschte eine der großartigsten Atmosphären der letzten Endspiele. Prominente, Geschäftsleute und Präsident Donald Trump verfolgten das Spiel aufmerksam. Die Fans der Knicks übten ständig Druck aus, insbesondere nachdem die Heimmannschaft im zweiten Viertel den Spielstand drehte.
Die Spurs erspielten sich im ersten Drittel einen Vorsprung von 11 Punkten. Bald darauf reagierten die Knicks mit Gewalt. Jalen Brunson traf am Ende des zweiten Viertels einen Dreier und brachte das Publikum in Schwung. Die Turnhalle bebte vor Jubel.
Die Spurs-Rookies spürten die Atmosphäre. Dylan Harper und Carter Bryant schauten auf die Leinwand und die anwesenden Stars. Dennoch behielt die Gastmannschaft ihre Konzentration bei.
Spurs zeigen im Endspurt Reife
Bis zum vierten Viertel blieb das Spiel ausgeglichen. Weniger als fünf Minuten vor Spielende blockte Victor Wembanyama einen Korbleger von Landry Shamet und verteidigte seinen Vorsprung von acht Punkten. Das Spiel markierte die defensive Kontrolle der Spurs in der entscheidenden Phase.
- Victor Wembanyama lag mit 32 Punkten, acht Rebounds und sechs Assists an der Spitze
- Stephon Castle erzielte 23 Punkte und machte entscheidende Freiwürfe
- Jalen Brunson hatte 32 Punkte für die Knicks, konnte sich aber einer Niederlage nicht entziehen
- Die Spurs haben die 13 Playoff-Siegesserie der Knicks gebrochen
- Castle verwandelte in den letzten Sekunden zwei Freiwürfe und besiegelte damit den Spielstand
Am Ende übernahm der 28-jährige De’Aaron Fox die Verantwortung. Er verwandelte einen Schuss aus kurzer Distanz, als die Spurs drei Punkte Vorsprung hatten. Castle wurde beim nächsten Ballbesitz gefoult und ging an die Freiwurflinie. Trotz des starken Lärms schoss er beide Schüsse.
Wembanyama spricht über mentale Konzentration
Der französische Star kommentierte den Sieg nach dem Spiel. Er erwähnte, dass er an seinem freien Tag Ruhe in einem Park suchte. Ziel war es, die Stimmung nach den Niederlagen in den ersten beiden Heimspielen neu zu ordnen.
Wembanyama sagte, er habe die Menge während der Freiwürfe ignoriert. Seine Konzentration galt dem Abpraller für den Fall, dass Castle einen Fehler machte. Trainer Mitch Johnson betonte die Widerstandsfähigkeit des Pivots.
Spurs verschwendete Vorteile in den Spielen 1 und 2. Fehler am Ende des Ballbesitzes waren kostspielig. Dieses Mal vermied das Team Wiederholungen und kontrollierte die Emotionen besser.
Statistiken unterstreichen kollektives Handeln
Die Spurs gewannen das vierte Viertel effizient. Das texanische Team forcierte Ballverluste und dominierte in entscheidenden Momenten den Offensiv-Rebound. Castle und Wembanyama bildeten ein historisches junges Duo. Sie waren die ersten U22-Teamkollegen, die in einem Finalspiel jeweils 20+ Punkte erzielten.
Für die Knicks ging ihre ungeschlagene Serie in den Playoffs zu Ende. Das New Yorker Team hatte seit Beginn der Nachsaison nicht verloren. Der Trainer der Heimmannschaft muss den Zeitplan für das nächste Spiel anpassen.
Spiel 4 wird für die Spurs entscheidend sein. Ein neuer Auswärtssieg beendet die Serie und bringt die Entscheidung zurück nach Texas. Der Madison Square Garden muss die Intensität beibehalten.
Spiel 3 markiert einen Wendepunkt in der Serie
Spurs demonstrierten taktische Weiterentwicklung. Die defensiven Rotationen an der Außenlinie funktionierten im vierten Viertel. Wembanyama kämpfte während des gesamten Spiels gegen die Center der Knicks. Sein entscheidender Block veränderte den Spielverlauf.
Castle nahm den Ball in Momenten des Drucks. Sein Selbstvertrauen bei Freiwürfen machte den Unterschied, obwohl er in der regulären Saison eine Trefferquote von 73,4 % erzielte. Die Spurs blicken nun zuversichtlich in die nächsten Duelle.
Die Serie bleibt ausgeglichen. Die Knicks behalten die Führung, aber die Spurs haben bewiesen, dass sie im feindseligen Umfeld New Yorks gewinnen können.