Manchester City hat bereits mit der Planung für die Ära nach Pep Guardiola begonnen. Der für das Ende der Saison bestätigte Abgang des spanischen Trainers stellt das Ende der erfolgreichsten Periode in der Vereinsgeschichte dar und eröffnet Raum für eine tiefgreifende Umgestaltung des Kaders.
Guardiolas Abschied wird nicht die einzige relevante Veränderung im Etihad Stadium sein. Der Verein hat bereits bestätigt, dass er die Verträge von Bernardo Silva und John Stones nicht verlängern wird, wodurch die neun bzw. zehnjährige Laufbahn mit dem Citizens-Trikot beendet wird.
Laut The Athletic arbeitet Sportdirektor Hugo Viana an einer umfassenden Umstrukturierung des Kaders, wobei mehrere Spieler eine ungewisse Zukunft in Manchester haben. Unter den genannten sind Nico González, Rico Lewis, Tijjani Reijnders, Omar Marmoush, Mateo Kovacic, James Trafford und Nathan Aké.
Der Fall erregt vor allem aufgrund der jüngsten Investitionen Aufmerksamkeit. Nico González, Marmoush und Reijnders kamen in den letzten Jahren zu hohen Preisen zum Verein und kosteten zusammen rund 187 Millionen Euro – etwa 1,12 Milliarden R$.
Dennoch wird keiner von ihnen im neuen Projekt als nicht verhandelbar behandelt. Noch heikler scheint die Situation der Routiniers Kovacic und Aké zu sein. Beide treten in das letzte Jahr ihrer Verträge ein und können gehandelt werden, um einen kostenlosen Ausstieg in der Zukunft zu vermeiden.
Die Unsicherheiten betreffen auch die im Verein selbst ausgebildeten Spieler. Rico Lewis und James Trafford, die seit Jahren als Symbole der neuen Generation von City gelten, gehören zu denen, die nach neuen Möglichkeiten suchen könnten.
Trafford zum Beispiel kehrte für mehr als 30 Millionen Euro (180 Millionen R$) zum Verein zurück, verlor jedoch nach der Ankunft von Gianluigi Donnarumma Platz und kehrte in den Reservestatus zurück.
Laut der Veröffentlichung wecken auch Rúben Dias und Josko Gvardiol Interesse am Markt. Obwohl City nicht die Absicht hat, sie zu tauschen, wurden beide mit großen europäischen Vereinen in Verbindung gebracht.
Der Portugiese, einer der Anführer der Mannschaft, wurde mit Real Madrid in Verbindung gebracht, insbesondere nach der Ankunft von José Mourinho als Trainer der spanischen Mannschaft. Gvardiol, der im Jahr 2023 rund 90 Millionen Euro (540 Millionen R$) kostete, taucht auf dem Radar von Bayern München und Barcelona auf.
Ein anderer Name, der hinter den Kulissen für Besorgnis sorgt, ist Rodri. Der spanische Mittelfeldspieler, Gewinner des Ballon d’Or in der vergangenen Saison, hat nur einen Vertrag bis 2027 und gilt weiterhin als vorrangiges Ziel für Real Madrid. Während er es während der WM vermeidet, über das Thema zu sprechen, bleibt die Zukunft des Mittelfeldspielers offen.
Mit der wahrscheinlichen Ankunft von Enzo Maresca als Nachfolger von Guardiola und einer umfangreichen Liste anstehender Entscheidungen steht Hugo Viana vor einem der wichtigsten Transferfenster in der jüngeren Geschichte von Manchester City.