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Weltmeisterschaft in den USA enthüllt Visa-Krise, die die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles bedroht

Copa do Mundo 2026
Copa do Mundo 2026 - kovop/ shutterstock.com

Bei der Weltmeisterschaft 2026 kam es zu ernsthaften Problemen bei der Erteilung von Einreisegenehmigungen für Bürger aus Ländern, gegen die von der US-Regierung Reisesanktionen verhängt wurden.

Innerhalb der Gruppe von 48 Mannschaften, die an dem Fußballturnier teilnehmen, sind vier Nationen mit diesen spezifischen bürokratischen Hürden konfrontiert: Iran, Senegal, Elfenbeinküste und Haiti.

Pressefachleute, Fans und sogar Mitglieder technischer Komitees dieser Nationalitäten, insbesondere aus dem Iran, stoßen bei der Beschaffung der erforderlichen Unterlagen für die Einreise in die Vereinigten Staaten auf erhebliche Hürden.

Der Fall Somalia verdeutlicht die Strenge dieser Maßnahmen, da ein ursprünglich aus dem afrikanischen Land stammender Schiedsrichter kurz nach seiner Landung auf nordamerikanischem Territorium zurückgeschickt wurde.

Bleiben die Regeln in ihrer jetzigen Form bestehen, dürfte die Situation im Jahr 2028, wenn die Stadt Los Angeles die nächsten Olympischen Sommerspiele ausrichtet, noch ernster werden.

Derzeit umfasst die Liste der vom US-Außenministerium umgesetzten Gesamtbeschränkungen Bürger aus 19 verschiedenen Nationen, einschließlich der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Weitere 20 Gebiete sind mit Teilsanktionen konfrontiert, die die Erteilung von Einwanderungsvisa unmöglich machen und strenge Beschränkungen für Tourismus und Studentenaustausch auferlegen.

Während der letzten Ausgabe des globalen Sportereignisses, das 2024 in Paris stattfand, schickten diese 39 sanktionierten Länder ein Kontingent von 492 Teilnehmern nach Frankreich, Journalisten und Technikteams nicht mitgerechnet.

Diese Zahl an Sportlern machte einen Anteil von praktisch 5 % aller bei Wettkämpfen in der französischen Hauptstadt angemeldeten Sportler aus.

Nachfolgend finden Sie Einzelheiten zur Anzahl der Teilnehmer pro Nation, die an der vorherigen europäischen Veranstaltung teilgenommen haben:

Gruppe mit völliger Einschränkung

  • Afghanistan: 6
  • Burkina Faso: 8
  • Kongo: 4
  • Tschad: 3
  • Eritrea: 14
  • Haiti: 7
  • Iran: 40
  • Laos: 4
  • Libyen: 6
  • Mali: 24
  • Myanmar: 2
  • Niger: 7
  • Sierra Leone: 5
  • Syrien: 6
  • Somalia: 1
  • Sudan: 4
  • Südsudan: 14
  • Jemen: 4
  • Palästinensische Autonomiebehörde: 8

Länder mit teilweiser Einschränkung

  • Angola: 25
  • Antigua und Barbuda: 5
  • Benin: 5
  • Burundi: 7
  • Elfenbeinküste: 13
  • Kuba: 61
  • Dominica: 4
  • Gabun: 5
  • Gambia: 7
  • Malawi: 3
  • Mauretanien: 2
  • Nigeria: 86
  • Senegal: 11
  • Tansania: 7
  • Togo: 5
  • Tonga: 4
  • Turkmenistan: 6
  • Venezuela: 33
  • Sambia: 29
  • Simbabwe: 7

Zusammen garantierten die 39 durch Washingtons Regeln verhinderten oder eingeschränkten Delegationen insgesamt 23 Podestplätze in Frankreich, wobei der Schwerpunkt auf der Leistung der iranischen und kubanischen Mannschaften lag, die 12 bzw. 9 Medaillen gewannen.

Zusätzlich zu den Bewegungshindernissen amerikanischer Bundesbehörden leben bestimmte Länder mit Bankenblockaden, die ihren Bürgern grundlegende Handelsgeschäfte unmöglich machen.

Wie sich hinter den Kulissen des internationalen Fußballverbandes herausstellte, verbieten die Richtlinien des Office of Foreign Assets Control Finanztransaktionen zwischen Unternehmen mit Sitz in den Vereinigten Staaten und Bewohnern iranischen Territoriums, was den direkten Kauf von Eintrittskarten für Stadien unmöglich macht, was die Suche nach Alternativen für Bürger mit Wohnsitz im Ausland erzwingt.

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