Mit dem neunten Platz beim Großen Preis von Australien, der Etappe, die die Meisterschaft 2026 auf der Rennstrecke Albert Park eröffnete, setzte Gabriel Bortoleto seinen Namen auf die Erfolgsgeschichte von Audi, indem er die ersten beiden Punkte für das Debütteam in der Hauptkategorie des weltweiten Motorsports erzielte.
Die auf der Rennstrecke von Melbourne und in den folgenden Rennen erzielten Ergebnisse brachten dem brasilianischen Teilnehmer öffentliche Anerkennung von Mattia Binotto, Teamleiter, und nun auch von Gernot Dollner, Geschäftsführer von Audi, dem deutschen Konzern, der das Motorsport-Meisterschaftsprojekt leitet.
Audi-Chef lobt die Beziehung zwischen Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg
Auf einer Reise nach Monaco zur Präsentation des Audi Nuvolari, eines Hybrid-Supersportwagens mit einer Leistung von über 1.000 PS, lobte Dollner bei einem Gespräch mit internationalen Journalisten im Fahrerlager von Monte Carlo die Qualitäten des jungen Brasilianers. Der Geschäftsführer erinnerte an den Stolz, der die Teammitglieder und die Mitarbeiter der globalen Fabrik angesichts der von Bortoleto in Australien erzielten Punkte überkam.

Der Direktor erklärte, dass der Moment in Melbourne große Emotionen hervorrief und im gesamten Unternehmen Begeisterung auslöste. Seinen Worten zufolge fungiert der Brasilianer als grundlegendes Rädchen im Getriebe der Organisation und bildet zusammen mit dem Deutschen Nico Hülkenberg ein ideales Fahrerpaar. Die Führungskraft betonte das Privileg, Profis zu haben, die hinter den Kulissen zusammenarbeiten, um das Projekt wachsen zu lassen. In Bezug auf den Konkurrenten aus Brasilien betonte der Markenführer, dass die Fähigkeit, natürliche Fähigkeiten mit einem intensiven Training in Simulatoren, detaillierter Telemetrieanalyse und harmonischem Zusammenleben in Einklang zu bringen, für jemanden in seiner Altersgruppe beeindruckend sei.
Auch nach dem positiven Start in Australien gelang es dem in Deutschland beheimateten Team in den folgenden Hauptrennen nicht, in die Top Ten zurückzukehren. Trotz der Schwankungen liege die aktuelle Entwicklung von Audi voll im Plan, so die Einschätzung von Gernot Dollner.
Das Team hält an Plänen fest, bis 2030 um Titel zu kämpfen
Auf die Frage nach der Beibehaltung der mittelfristigen Ziele, die bei der offiziellen Auftaktveranstaltung in Berlin bekannt gegeben wurden, bestätigte der Geschäftsführer kategorisch, dass der Plan, bis zur Saison 2030 um Meisterschaften zu kämpfen, unverändert bleibe.
Der Manager erläuterte, dass die Organisation sich strikt an die Schritte hält, sich in den ersten zwei Jahren als Herausforderer zu etablieren, danach in die Position eines direkten Konkurrenten zu gelangen und am Ende dieses Jahrzehnts den Zustand zu erreichen, um die Tabellenspitze zu kämpfen. Der Leiter bekräftigte, dass die aktuelle Positionierung mit den Prognosen des Vorstands für diese Etappe übereinstimmt und dass, obwohl in den letzten Etappen der Wunsch bestand, mehr Punkte zu erzielen, das mechanische Verhalten des R26-Modells und die Boxenabläufe den Richtlinien der Marke entsprechen.
Die Einführung des Audi Nuvolari feiert die Verbundenheit der Marke mit der Rennstrecke
Der Präsident ging auch auf die Richtung der Motorenentwicklung in dieser Kategorie ein und erwähnte das kürzlich vorgestellte Nuvolari-Modell als Beweis dafür, dass der Autohersteller gut mit Hochleistungs-V8-Motorarchitekturen umgeht.
Die Führungskraft war der Ansicht, dass das Fahrzeug diese Konfiguration verwendet und dass der Autohersteller sich aktiv an den Diskussionen über zukünftige technische Regeln des Internationalen Automobilverbandes beteiligt und damit Optimismus hinsichtlich der bevorstehenden Vorschriften zeigt.
Der Einstieg in die Hauptkategorie des Motorsports war die zentrale Säule für die Entwicklung des neuen Supersportwagens, der an der französischen Riviera präsentiert wurde. Unter direkter Beteiligung von Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg wollte das Autoprojekt den Geschwindigkeitsrekord in der jahrhundertealten Geschichte des Herstellers aufstellen.
Das Modell mit Hybridantrieb leistet 1.001 PS, beschleunigt in 2,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h. Die Gesamtproduktion wird auf 499 Exemplare weltweit begrenzt und die Taufe würdigt die Geschichte von Tazio Nuvolari, einem italienischen Fahrer, der in der Zeit vor der Gründung der Formel-1-Weltmeisterschaft berühmt war. Die Hommage an den ehemaligen Fahrer beinhaltete die Einführung gelber Details an den Spoilern und Seiten der Einsitzer des Teams beim Rennen in Monte Carlo.
Der Spitzenpolitiker wies darauf hin, dass der Automobilmarkt weltweit einen starken Trend zur Elektrifizierung verzeichnet, der sich nun vorübergehend stabilisiert. Abschließend wies die Führungskraft darauf hin, dass in Hochleistungssportwagen eingesetzte Verbrennungsmotoren auch in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten weiterhin im Einsatz sein werden.