José Bordalás wird Getafe bis Juni 2028 leiten. Der spanische Trainer unterzeichnete an diesem Dienstag (10) eine Vertragsverlängerung und beendete damit die Spekulationen über seine Zukunft beim Madrider Klub.
Durch die Entscheidung bleibt der Trainer, der das aktuelle Projekt aufgebaut hat, seit seiner Rückkehr im Jahr 2023 an der Spitze des Teams. Bordalás brachte Getafe in der Saison 2022/23 in die Nähe der Abstiegszone und hat das Team seitdem als konkurrenzfähiges Team in La Liga gefestigt.
In der Saison 2025/26 belegte Getafe den 7. Platz, die beste Platzierung seit Jahren, und sicherte sich einen Platz in der UEFA Conference League. Es ist das zweite Mal, dass Bordalás den Verein nach Europa führt und damit das Kunststück seines ersten Besuchs wiederholt, als er die Mannschaft für die Europa League qualifizierte.
Im Verein gesammelte Erfahrungen
Bordalás hat zwischen seinen beiden Amtszeiten mehr als 300 Spiele für Getafe absolviert. Sein intensiver Stil, der auf hohem Pressing und schnellen Umschaltvorgängen basiert, prägte die Identität des Teams, auch wenn die Ressourcen im Vergleich zu den spanischen Giganten begrenzt waren.
Der 61-jährige Trainer aus Alicante verwandelte eine Mannschaft, die letzte Saison mit Schwierigkeiten startete, in eine Gruppe, die in der Lage ist, um europäische Positionen zu kämpfen. Die Erneuerung signalisiert Stabilität für den Vorstand unter der Leitung von Präsident Ángel Torres.
Was sich für Getafe ändert
Da Bordalás garantiert ist, kann Getafe die Saison 2026/27 beruhigter planen. Der Fokus liegt auf der Aufrechterhaltung des Kaderkerns und der Vorbereitung der Mannschaft auf die Anforderungen der gleichzeitigen Teilnahme an nationalen und europäischen Wettbewerben.
Die Rückkehr nach Europa erfolgt sieben Jahre nach der letzten Teilnahme. Für den Verein, der normalerweise mit bescheidenen Budgets arbeitet, gilt der Verbleib des Trainers als Schlüssel, um wieder große Träume zu haben.