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Mikel Merino feiert die Genesung nach einer schweren Verletzung und betont, dass Spanien jeden Gegner bei der Weltmeisterschaft besiegen kann

Mikel Merino Espanha
Mikel Merino Espanha - Foto: @ Merino

Die Reise von Mittelfeldspieler Mikel Merino erlitt am 25. Januar einen erheblichen Rückschlag, als ein Ermüdungsbruch im rechten Fuß seine Saison zum Stillstand brachte und seine Teilnahme an der bevorstehenden FIFA-Weltmeisterschaft 2026™ in Frage stellte.

„Die Operation ist abgeschlossen! Ich bin der Rückkehr einen Schritt näher gekommen“, teilte der Athlet Tage nach dem Eingriff in seinen sozialen Medien mit und signalisierte damit den Beginn seiner intensiven Genesung, um die ideale körperliche Verfassung für das Weltturnier zu erreichen.

Merino meisterte die Herausforderungen, kehrte im Mai im Arsenal-Trikot auf den Platz zurück und wurde für die Weltmeisterschaft, die vom 11. Juni bis 19. Juli in Nordamerika ausgetragen wird, in die spanische Mannschaft unter der Leitung von Luis de la Fuente berufen. Der Spieler, der bereits Europameister 2024 ist, sprach mit der FIFA über seine Erwartungen an das nächste Turnier.

Mikel Merinos Sicht auf die FIFA-Weltmeisterschaft

Auf die Frage, was die FIFA-Weltmeisterschaft darstellt, beschrieb Mikel Merino das Bild eines verträumten Kindes, das vom Fernsehen fasziniert ist und Fußballlegenden auf dem Spielfeld beobachtet. Obwohl er bereits die Europameisterschaft und die Premier League gewonnen hat und in der Champions League gespielt hat, betont der Mittelfeldspieler, dass „es immer größere Dinge gibt“ und dass es nichts Bedeutenderes gibt, als sein Land auf der größten Bühne des Fußballs zu vertreten.

Erwartungen an sein Weltcup-Debüt im Alter von 30 Jahren

Angesichts seiner ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft, die mit seinem 30. Geburtstag zusammenfällt, sagte Merino ein „seltsames Gefühl“ voraus. Er erklärte, dass es einerseits die Nervosität und Aufregung gibt, einen Kindheitstraum zu erfüllen. Andererseits bietet die im Alter von 30 Jahren erworbene Reife eine ruhigere Perspektive und betrachtet die Veranstaltung als „nur ein Fußballspiel“, das man in vollen Zügen genießen kann. Er hofft, ein Gleichgewicht zwischen diesen Gefühlen zu finden.

Erholung von einer Verletzung und der Angst, Ihre große Chance zu verpassen

Der Spieler gab zu, dass die Nachricht von der Verletzung und die lange Genesungszeit Zweifel an seiner Teilnahme an der Weltmeisterschaft aufkommen ließen. Im Alter von 30 Jahren, mit gesammelter Erfahrung und im Bewusstsein, dass er beim nächsten Turnier 34 Jahre alt sein würde, hatte Merino das Gefühl, dass es „sehr schwierig“ sein würde, diese Gelegenheit zu verpassen. Er beschrieb die fünf- bis sechsmonatige Erholungsphase als kompliziert und erforderte viel Arbeit, aber jetzt feiert er das „Licht am Ende des Tunnels“ und freut sich darauf, der Gruppe beizutreten und die Chance zu haben, einen Kindheitstraum zu erfüllen.

Merinos Dankbarkeit nach der Überwindung der Widrigkeiten

Ohne zu zögern erklärte Merino, dass er die Chance nach der „schwierigen Reise“ viel mehr schätze. Er war der Ansicht, dass bestimmte Dinge im Leben und im Fußball erst dann wirklich geschätzt werden, wenn sie bald verloren gehen. Die Angst vor der Reaktion seines Fußes und davor, bei der Weltmeisterschaft ausgeschlossen zu werden, ließ ihn jeden kleinen Fortschritt und jedes Erlebnis wertschätzen. Der Geruch des Grases und die Rückkehr zum Training mit seinen Teamkollegen sind für ihn zu einer Quelle großer Dankbarkeit geworden, eine Lektion, die er jedes Mal lernt, wenn er das Feld betritt.

Spanien als Favorit: Von der Europameisterschaft bis zur Weltmeisterschaft

Merino räumte ein, dass Spanien bei der letzten UEFA-Europameisterschaft weder als Favorit noch als gefürchteter Gegner galt. Aufgrund der Erfolge und der daraus resultierenden Leistungen hat sich jedoch die Wahrnehmung geändert und die Mannschaft gilt nun als „echter Titelanwärter“. Er warnte davor, dass diese neue Vision zwar Vertrauen verdient, das Team jedoch nicht selbstgefällig oder übermütig sein sollte. Der Spieler betonte, dass die spanische Mannschaft im besten Fall die Fähigkeit habe, jeden Gegner zu besiegen.

Furys Vorbereitung auf das Weltturnier

Das spanische Team sei laut Merino „sehr gut vorbereitet“ und vereint Jugend, Energie und den Ehrgeiz, Titel zu gewinnen. Das Team ist nicht nur Europa- und Nations-League-Meister, sondern verfügt auch über Spieler, die aus den Jugendmannschaften und der U21 stammen und mit dem Trainerstab bereits vertraut sind. Er hob den Tagesablauf, die Kommunikation, gute Beziehungen und die „familiäre Atmosphäre“ in der Umkleidekabine als entscheidende Elemente für den Erfolg hervor, erkannte jedoch die Notwendigkeit, dass unter Druck „kleine Details funktionieren“.

Der Einfluss von Luis de la Fuente und die Einheit der Gruppe

Merino betonte, dass Spaniens größte Stärke trotz des hohen individuellen Talents im „Kollektiv“ liege, der „Familie“, zu der die Gruppe geworden sei, die als Team agiere und in schwierigen Zeiten gegenseitige Unterstützung biete. Er lobte Luis de la Fuente, den er seit dem Jugendfußball kennt, für seine Fähigkeit, „gute Leute“ auszuwählen, die die Mannschaft über individuelle Interessen stellen und so ein starkes Wir-Gefühl schaffen. Der Spieler kam zu dem Schluss, dass dieser Zusammenhalt für Ruhe sorgt, die sich in täglichen Interaktionen wie Kartenspielen und Videospielen zeigt.

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