Deutschland debütierte mit einer Niederlage bei der WM 2026. Im US-amerikanischen Houston besiegte das vierfache Weltmeisterteam den Wettbewerbsneuling Curaçao mit 7:1 und wiederholte damit das historische Ergebnis aus dem Halbfinale 2014 gegen Brasilien.
Das Spiel begann mit deutscher Dominanz. In der fünften Minute erzielte Felix Nmecha nach einem Spiel mit Florian Wirtz an der Strafraumgrenze den Führungstreffer. Der Druck war groß, aber Curaçao überraschte nach 20 Minuten. Livano Comenencia nutzte den Vorteil und erzielte mit einem starken Schuss den Ausgleich und erzielte damit das erste Tor in der Geschichte des Landes bei Weltmeisterschaften.
Das Unentschieden gab den Karibikern Atem, die sich einige Minuten lang widersetzten. Deutschland erlangte jedoch die Kontrolle zurück. Nico Schlotterbeck köpfte den Ball und drehte das Spiel in der ersten Halbzeit. Kurz vor der Halbzeit führte ein Elfmeter gegen Nmecha zum dritten Tor, das Kai Havertz verwandelte.
In der zweiten Halbzeit wurde der Sieg schnell bestätigt. Jamal Musiala fügte in der 47. Minute den Anschluss hinzu. Auswechslungen haucht dem deutschen Angriff neues Leben ein, wobei Deniz Undav und Nathaniel Brown an den folgenden Toren beteiligt sind. Havertz machte mit seinem zweiten Treffer in der 88. Minute ebenfalls den Ausgleich.
Deutschland Tore
- Felix Nmecha
- Nico Schlotterbeck
- Kai Havertz (Elfmeter)
- Jamal Musiala
- Nathaniel Brown
- Deniz Undav
- Kai Havertz
Curacao-Tor
- Livano Comenencia
Curaçao zeigte beim Debüt Entschlossenheit und Emotionen, und die Spieler waren während der Nationalhymne emotional. Die Karibikmannschaft hatte vor allem bei Kontern gefährliche Momente, konnte der technischen und physischen Überlegenheit Deutschlands jedoch nicht widerstehen. Nagelsmanns Team kontrollierte den Ballbesitz und erspielte sich in den 90 Minuten Dutzende Chancen.
Die Niederlage dient den Gegnern in der Gruppe E als Warnung. Deutschland bestätigt seine Bevorzugung und geht bei der Suche nach seinem fünften Weltmeistertitel als Vorreiter an den Start. Curaçao lebte trotz der Niederlage seinen Traum von der Teilnahme an einer Weltmeisterschaft und hinterließ mit seinem ersten Tor im Wettbewerb einen historischen Eindruck.