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Der humanoide Roboter des Unternehmens geht in den Vorverkauf und sorgt in China für Kontroversen

Robô humanoide U1 da UBTech
Robô humanoide U1 da UBTech - x/UBTECHRobotics

Die Vorstellung von humanoiden Robotern im Alltag schien bis vor Kurzem weit entfernt und auf das Science-Fiction-Universum beschränkt. Der aktuelle technologische Fortschritt deutet jedoch darauf hin, dass diese Realität immer näher an die Realität heranrückt.

Darüber hinaus hat die Weiterentwicklung von Technologie und künstlicher Intelligenz den Zweck von Robotern verändert, die nicht mehr nur Maschinen zur Automatisierung von Aufgaben sind. Sie beginnen nun, neue Rollen in den Routinen der Benutzer zu übernehmen.

Kürzlich stellte UBTECH, ein chinesisches Unternehmen, ein neues Modell eines humanoiden Roboters vor. Er zeichnete sich durch große Menschenähnlichkeit aus und wurde als emotionaler Begleiter vorgestellt.

Details zur Einführung des U1 Pro Roboters

Das Modell mit der Bezeichnung U1 Pro ist Teil der UWORLD-Reihe von UBTECH Robotics, das für die Entwicklung humanoider und intelligenter Serviceroboter bekannt ist.

Der Online-Vorverkauf für das Gerät begann am 2. Juni. Um sich ein Gerät zu sichern, verlangt das chinesische Unternehmen eine Anzahlung von 3.000 Yuan, was etwa 2.000 Reais entspricht.

In den ersten zehn Tagen des Vorverkaufs erreichte der Roboter die Marke von 4.000 Reservierungen und generierte einen Umsatz von mehr als 10 Millionen Yuan.

Über den endgültigen Preis des U1 gibt es noch keine Informationen, die offizielle Markteinführung ist jedoch für den 30. Juni geplant.

Technologie und Eigenschaften des hyperbionischen Begleitroboters

Dieses Robotermodell wurde speziell mit dem Ziel entwickelt, U1-Käufern emotionale Unterstützung zu bieten.

Die Serie präsentiert zwei Versionen: eine weibliche Version, 1,68 Meter groß und 35 Kilo schwer, und eine männliche Version, etwas größer, 1,83 Meter groß und 42 Kilo schwer.

Seine Silikonoberfläche simuliert die menschliche Haut, und Dutzende Mikroaktoren in seiner Struktur funktionieren wie Muskeln und ermöglichen Gesichtsreaktionen, die den Ausdruck von Emotionen während Gesprächen suggerieren.

Im Inneren des Roboters fungieren Multicore-Prozessoren als zentrales Nervensystem und steuern sowohl die Logik als auch die Bewegung des Geräts.

Auch wenn der Roboter große Ähnlichkeit mit einem Menschen hat, benötigt er eine WLAN-Verbindung und sein Akku hält zwischen 2 und 4 Stunden.

Ethische Debatten und Kontroversen rund um die Technologie

Wie viele andere technologische Innovationen wurde auch das Thema humanoider Roboter bereits in fiktionalen Werken thematisiert. Der 2025 erschienene Thriller „Perfect Escort“ präsentiert eine ähnliche Handlung wie UBTECHs Vorschlag.

Was im Film als Pärchenausflug mit Freunden beginnt, entpuppt sich als Handlung, in der die Hauptfigur tatsächlich ein humanoider Roboter ist. Sie glaubt, eine romantische Beziehung aufgebaut zu haben, die jedoch von ihrem Partner erworben und personalisiert wurde.

Die Enthüllung ihrer nichtmenschlichen Natur löst eine Reihe von Ereignissen aus, die tiefgreifende ethische Fragen über humanoide Roboter mit autonomer Intelligenz und der Fähigkeit, Emotionen zu simulieren, aufwerfen.

Eine weitere relevante Produktion, die sich mit diesem Thema beschäftigt, ist die Episode „I’ll be same back“ aus der zweiten Staffel von Black Mirror, die die Geschichte einer schwangeren Frau erzählt, die einen Roboter wünscht, der mit ihrem verstorbenen Ehemann identisch ist.

Mit einem Körper aus synthetischem Material, genau wie der Verstorbene, und einer künstlichen Intelligenz, die auf seiner digitalen Geschichte basiert, untersucht die Handlung moralische Dilemmata in Bezug auf Trauer und den menschlichen Zustand selbst.

Zurück zum U1 Pro: Branchenexperten weisen darauf hin, dass sich das Produkt an junge alleinstehende Erwachsene richtet und warnen vor dem potenziellen ethischen Dilemma, das der Einsatz des Roboters mit sich bringen kann.

Zhou Jian, Gründer und CEO von UBTECH, erklärte, dass das Ziel des Modells nicht darin bestehe, ein „Sexroboter“ zu sein, sondern ein ständiger Begleiter für seine Nutzer zu sein.

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