Der von Scaloni berufene Thiago Almada will bei der Weltmeisterschaft 2026 an Wert gewinnen, bevor er Atlético de Madrid möglicherweise verlässt

Thiago Almada Argentina

Thiago Almada Argentina - Instagram

Thiago Almada kam nach Argentinien und wartete auf die endgültige Liste von Lionel Scaloni für die Weltmeisterschaft 2026. Der offensive Mittelfeldspieler von Atlético de Madrid, der in der europäischen Saison nur über begrenzte Einsatzzeiten verfügte, gilt als eine der Wetten des Trainers für das Mittelfeld der Weltmeistermannschaft im Jahr 2022.

Die Einberufung überraschte niemanden, der die Karriere des Spielers bei Albiceleste verfolgte. Obwohl Almada beim spanischen Klub kein absoluter Starter ist, war er immer auf dem Radar von Scaloni, der seine Vielseitigkeit und seine Fähigkeit, Spiele zu entscheiden, schätzt. In der aktuellen Saison für Atlético hat er in 27 La-Liga-Spielen 3 Tore und 1 Assist erzielt, bescheidene Zahlen für diejenigen, die auf der Suche nach Regelmäßigkeit sind.

Situation bei Atlético de Madrid sorgt für Unsicherheit

Beim von Simeone geführten Klub sieht sich der 25-jährige Argentinier starker Konkurrenz ausgesetzt und agierte eher als Option auf der Bank. Dieser Mangel an Rhythmus beunruhigte einen Teil der argentinischen Fans, aber Scaloni behielt sein Selbstvertrauen und zählte ihn zu den Namen, die für die Weltmeisterschaft in Betracht gezogen wurden. Almada selbst zeigte sich bei seiner Ankunft im Land optimistisch: Er konzentriert sich auf die Nationalmannschaft und lässt seine Zukunft im Verein bis nach dem Turnier.

Atlético de Madrid, das viel Geld für seine Verpflichtung bezahlt hat, sieht die Weltmeisterschaft als Gelegenheit, das Passspiel neu zu bewerten. Der Vertrag läuft bis 2030, die Tendenz geht jedoch dahin, dass sich der Spieler ab dem nächsten Jahr woanders mehr Minuten sucht.

Südamerikanische Vereine beobachten die Entwicklung genau

River Plate erweist sich als das spezifischste Reiseziel in Argentinien. Millonario wäre bereit, für den Anteil an Rechten, an dem Atlético interessiert ist, rund 20 Millionen Euro zu zahlen. Almada würde eine Rückkehr ins Land begrüßen, priorisiert aber vorerst den Verbleib in Europa.

Auf brasilianischer Seite rückten Flamengo und Cruzeiro ins Rampenlicht. Raposa konsultierte die Umgebung des Spielers und bewertete die Bedingungen, wobei er sich die positive Beziehung zunutze machte, die Almada in Botafogo aufgebaut hatte. Flamengo wiederum beobachtet die Situation und könnte von den jüngsten Kontakten mit Atlético de Madrid profitieren. Auch der Ausbildungsverein Vélez Sarsfield steht auf der Interessentenliste.

Was sich mit der WM ändert

Der Wettbewerb in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko stellt Almadas Chance dar, ein hohes Serviceniveau zu zeigen und vorteilhaftere Angebote anzuziehen. Wer ihm folgt, weiß, dass er mehr Leistung bringt, wenn er eine Spielfolge hat. Eine gute Leistung könnte einen Transfer mitten in der europäischen Saison oder im Fenster 2027 beschleunigen.

Der Fokus liegt vorerst ganz auf der Vorbereitung mit Argentinien. Scaloni zählt bei der Erneuerung des Mittelfelds auf ihn, neben jüngeren Namen wie Nico Paz. Die brasilianischen Fans, allen voran Cruzeiro und Flamengo, sind aufgepasst: Gleich nach dem Abpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft könnte der Markt erschüttert werden.

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