Nvidia bestätigt ab November Notebooks mit RTX Spark in Brasilien

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Nvidia plant, im Jahr 2026 in Brasilien mit dem Verkauf von Notebooks zu beginnen, die mit dem neuen RTX-Spark-Chip ausgestattet sind. Die Markteinführung ist für November geplant. Der Vertriebsleiter des Unternehmens für Lateinamerika, Marcio Aguiar, bestätigte den Plan während einer Pressekonferenz beim Web Summit Rio.

„Wir bringen unser Wissen über GPUs auf Workstations und verbinden Grafikfunktionen mit künstlicher Intelligenz“, sagte der Geschäftsführer. Es ist erwähnenswert, dass der RTX Spark ein Superchip ist, der GPU und CPU kombiniert und einer ähnlichen Linie wie einige Apple-Geräte folgt. Die Komponente nutzt die Blackwell-Architektur, unterstützt bis zu 128 GB RAM und bietet eine Bandbreite von 600 GB/s.

Marcio Aguiar ist Nvidias Vertriebsleiter in Lateinamerika.

Dell erwartet Notebook mit RTX Spark im Land

In einem exklusiven Gespräch erläuterte Marcio Aguiar die Hintergründe des Projekts. Ihm zufolge ist Nvidia für die Entwicklung des Chips verantwortlich, während Gerätehersteller (OEMs) Endprodukte auf Basis dieser Technologie ankündigen. Alle Nvidia-Partner können Modelle mit der Lösung anbieten, ohne Exklusivität für eine Marke.

Der Preis steht noch nicht fest. Auf die Preisspanne auf dem brasilianischen Markt angesprochen, erklärte der Direktor, dass jeder Hersteller seine eigene Positionierungsstrategie entscheide. Mindestens acht Marken haben ihre Teilnahme bereits bestätigt: Acer, Asus, Lenovo, Dell, Gigabyte, HP, Microsoft und MSI. Dell teilte Tecnoblog mit, dass es die Dell XPS 16 Creator Edition ins Land bringen werde, allerdings ohne konkrete Daten oder Preise.

Nvidia bereitet den Einstieg in den Notebook-Markt vor

Die Entwicklung der RTX Spark markiert den Einstieg von Nvidia in ein sehr umkämpftes Segment, das kürzlich mit der Einführung des MacBook Neo neue Konturen erhielt. Das Apple-Modell zeichnet sich durch sein gelobtes Design und die Hardware-Kombination aus, die den meisten Nutzern entgegenkommt. Das Gerät erschien bereits in Werbeaktionen und wurde für rund 5.300 R$ angeboten.

Die Ansätze sind jedoch unterschiedlich. Laut Aguiar wurde der Superchip von Nvidia mit einem besonderen Fokus auf künstliche Intelligenz entwickelt. „Wir wollen dem Markt das Potenzial unserer Plattform zeigen.“ Das MacBook Neo verwendet einen von Mobiltelefonen abgeleiteten Prozessor, den A18 Pro, der im iPhone 16 Pro 2024 vorhanden ist. „Dafür war es nicht konzipiert“, fügte der Geschäftsführer hinzu.

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