Atlético de Madrid bestätigte den Kontakt von Real Madrid bezüglich Julián Álvarez, gab jedoch keine Zahlen bekannt.
Atlético de Madrid wies das Interesse von Real Madrid zurück und bekräftigte, dass der argentinische Stürmer nicht zum Verkauf stehe. Der Verein bedankte sich dafür, dass sein ewiger Rivale im Gegensatz zu Barcelona Kontakt aufgenommen hatte.
Enrique Cerezo und Florentino Pérez im Klassiker. Chema Rey
Es gab einen Anruf, aber kein formelles Angebot. Dies ist die Zusammenfassung der Kontroverse, die entstand, nachdem Real Madrid eine Erklärung veröffentlicht hatte, in der es hieß, es habe 150 Millionen Euro für Julián Álvarez angeboten, und Atlético de Madrid lehnte dies ab. Der Colchonero-Club reagierte mit einer Reihe ironischer Veröffentlichungen in den sozialen Medien und machte deutlich, dass die beiden Parteien den Sachverhalt unterschiedlich interpretierten.
Letztlich handelte es sich hierbei um Halbwahrheiten. Es stimmte, dass Real Madrid Kontakt aufgenommen hatte, um Interesse zu zeigen und die Situation des argentinischen Stürmers zu hinterfragen. Allerdings eröffnete Atlético keinen Spielraum für Verhandlungen und behielt die feste Position bei, die es seit Beginn des Interesses von Barcelona eingenommen hatte, und nutzte die frühere Aussage von Julián Álvarez, die auf dem Tisch liegende Verlängerung um 10 Millionen Euro pro Jahr nicht zu akzeptieren.
Das hätte das Interesse von Real Madrid beendet. Trotz des kurzen Gesprächs schätzte Atlético die Tatsache, dass sich ihr Rivale im Gegensatz zu Barcelona an den Verein gewandt hatte. Was in den Büros des Metropolitano für die größte Überraschung sorgte, war die anschließende Veröffentlichung einer Stellungnahme, die nicht ganz den Tatsachen entsprach, da kein konkreter Wert besprochen wurde.
Was die Zahlen betrifft, besteht Atlético de Madrid darauf, keinen Betrag auszuhandeln, und verweist stets auf die 500-Millionen-Euro-Kündigungsklausel, die für alle Vereine gilt. Daher die Überraschung bei der Erwähnung hoher Werte, die unabhängig von der Qualität des Spielers nicht berücksichtigt werden.
Nadeln in den sozialen Medien
Atlético de Madrid griff auf den üblichen Sarkasmus in den sozialen Medien zurück, um Nachrichten an seinen Rivalen zu senden. Beginnend mit dem „neuen Präsidenten“ lobte der Verein den Wunsch nach guten Beziehungen und erinnerte daran, dass die vorherigen zu wünschen übrig ließen. Er forderte außerdem ein Ende der wiederkehrenden Versuche, Basisspieler zu rekrutieren.
Schließlich bekräftigt Atlético de Madrid nicht nur, dass Julián Álvarez nicht zum Verkauf steht, sondern empfindet den Streit zwischen den beiden großen Spaniern um den Stürmer auch als Anlass zum Stolz. Der Verein empfindet es als Ehre, ihn im Kader zu haben und erinnert daran, dass der Vertrag bis 2030 läuft.

