Rayo Vallecano beschleunigt die Suche nach einem neuen Trainer nach dem Abgang von Íñigo Pérez nach Villarreal. Unter den vom Franjirroja-Vorstand analysierten Namen gewinnt der Galizier Rubén Albés als konkrete Option für die Übernahme von Vallecas‘ Bank an Stärke.
Der 41-jährige Albés erlebt gerade einen herausragenden Moment im internationalen Fußball. Seit Februar 2026 betreut er Umm Salal in der katarischen Liga, nachdem er beeindruckende Stationen bei spanischen Vereinen wie Albacete und Sporting de Gijón absolviert hatte. Seine jüngsten Erfahrungen im Nahen Osten ergänzen seine fundierten Kenntnisse des spanischen Fußballs der zweiten und ersten Liga.
Jagoba Arrasate bleibt im Rennen
Neben Albés führt Rayo fortgeschrittene Gespräche mit Jagoba Arrasate, dem ehemaligen Trainer von Osasuna und Mallorca. Der Verein hat bereits Treffen mit beiden Profis abgehalten und beabsichtigt, diese Woche den Nachfolger von Íñigo Pérez festzulegen, mit dem Ziel, mit dem definierten Projekt in die Saisonvorbereitung zu starten.
Der Abgang von Íñigo Pérez war ein schwerer Schlag für Rayo. Der Trainer, der das Team bis ins Finale der Conference League führte, unterzeichnete einen Dreijahresvertrag bei Villarreal, wo er Marcelino García Toral ersetzt. Der Wechsel erfolgte inmitten einer positiven Saison für den Vallecas-Klub, der nun die technische Führung neu aufbauen muss.
Was Albés Rayo bringen kann
Rubén Albés machte sich einen Namen als pragmatischer Trainer mit guten taktischen Kenntnissen, Eigenschaften, die Rayos Vorstand schätzte. Seine Zeit bei Albacete zeigte seine Fähigkeit, aus finanziell begrenzten Kadern das Beste herauszuholen – ein Profil, das zur wirtschaftlichen Realität des Madrider Klubs passt. In Katar übernahm er Umm Salal in einer heiklen Situation und konnte bereits Erfahrung in hochrangigen Wettbewerben sammeln.
Die Wahl eines neuen Trainers gewinnt an Dringlichkeit, da Rayo Vallecano plant, den Kader für die nächste LaLiga-Saison und möglicherweise auch für europäische Wettbewerbe zu verstärken. Ein Name mit nachgewiesener Erfahrung in Spanien, wie Albés, kann die Anpassung der Gruppe beschleunigen.

