Juventus steht kurz davor, Emiliano „Dibu“ Martínez zu verpflichten. Der argentinische Torhüter, der derzeit bei Aston Villa spielt, hat mit dem italienischen Verein bereits eine grundsätzliche Einigung für die nächste Saison erzielt.
Nach Angaben von Italian Vehicles und Sky Sports sind die Verhandlungen in den vergangenen Tagen zügig vorangekommen. Dibu, der sich auf die argentinische Nationalmannschaft konzentriert, nahm einen Dreijahresvertrag bis 2029 mit einem Jahresgehalt von rund 5,5 Millionen Euro netto an, ein Wert, der unter dem liegt, was er in England erhält.
Der Wechsel erfolgt, nachdem Juventus es nicht geschafft hat, Alisson Becker zu verpflichten. Der Brasilianer, Liverpools Stammspieler, wird voraussichtlich beim englischen Klub bleiben, was den Weg für eine Wette auf den 33-jährigen Argentinier ebnete.
Martínez macht eine gute Zeit durch. Er war ein Schlüsselspieler beim Sieg von Aston Villa in der Europa League in der vergangenen Saison und zeigte in entscheidenden Spielen herausragende Leistungen. Seine Erfahrung in hochrangigen Wettbewerben und seine Geschichte mit Argentinien, einschließlich der Weltmeisterschaft 2022, sprechen für ihn.
Auf Seiten von Aston Villa wäre der Verein bereit, mit dem Spieler über Beträge in der Größenordnung von 15 Millionen Euro zu verhandeln. Juventus versucht jedoch, den Betrieb unter 10 Millionen abzuschließen, angesichts des Alters des Torwarts und der Tatsache, dass er einen Vertrag bis 2029 hat.
Die Ankunft von Martínez wäre eine wichtige Neuformulierung des Ziels von Vecchia Signora. Juventus sucht nach einer unregelmäßigen Saison mit den aktuellen Torhütern nach mehr Sicherheit auf der Position. Der Argentinier gilt als geborener Anführer, hat gute Füße und ist ein Spezialist für schwierige Verteidigungen – Eigenschaften, die ihn dazu bringen, wieder um Titel zu kämpfen.
Die offizielle Bekanntgabe soll in den kommenden Tagen erfolgen, sofern die Parteien eine endgültige Einigung über die Übertragung erzielen. Unterdessen konzentriert sich Dibu weiterhin darauf, Argentinien auf internationale Verpflichtungen vorzubereiten.

