Der 40-jährige Personaltrainer Douglas Lenon Gonçalves Martins starb an diesem Mittwochmorgen, dem 10. Juni, in Santa Casa de Campo Grande. Er war 15 Tage lang im Krankenhaus gelegen, nachdem er in seinem eigenen Haus im Viertel Parque dos Novos Estados einen gewalttätigen Angriff erlitten hatte.
Die Tat ereignete sich am 26. Mai. Eine Gruppe drang in die Wohnung ein, schlug das Opfer und verabreichte ihm gegen seinen Willen mehrere Insulinspritzen. Douglas hatte immer noch eine tiefe Schnittwunde am Bauch, als er von der Militärfeuerwehr gerettet wurde.
Im Krankenhaus wurde er gegen 12:18 Uhr in einem sehr ernsten Zustand mit Herz-Kreislauf-Stillstand eingeliefert. Es besteht der Verdacht, dass das überschüssige Insulin einen glykämischen Schock verursachte und den klinischen Zustand verschlechterte. Er überlebte nicht und wurde an diesem Mittwoch um 7:20 Uhr als tot bestätigt.
Mit dem Tod muss die Zivilpolizei den Fall von Körperverletzung in Tötung umstufen. Bisher liegen keine Informationen über identifizierte oder festgenommene Verdächtige vor. Die Ermittlungen zielen darauf ab, die Urheberschaft und Motivation des Angriffs zu klären.
Zweites Opfer extremer Gewalt
Es war nicht das erste Mal, dass Douglas Lenon Gonçalves Martins Ziel einer schweren Attacke wurde. Im Jahr 2021 wurde er von einem Bundesstraßenpolizisten in einem Motel in Campo Grande ins Gesicht geschossen. Der Agent, der angeblich aus Eifersucht gegenüber seiner Ex-Frau gehandelt hatte, wurde Tage später tot aufgefunden. Die Polizei kam zu dem Schluss, dass er sich das Leben genommen hatte.
Fünf Jahre später wurde der Personaltrainer erneut Opfer extremer Gewalt. Die Familie berichtete, dass es noch Details zu dem Fall gebe, die geklärt werden müssten.
Der Tod von Douglas Lenon verstärkt die Besorgnis über die Sicherheit in Häusern in Campo Grande und den Einsatz von Substanzen wie Insulin in kriminellen Kontexten, etwas Ungewöhnliches, für dessen Nachweis spezielles Fachwissen erforderlich ist.

