Unveröffentlichtes Video einer Polizeikamera zeigt Schüsse auf einen Hund während der Knicks-Titelfeier in den USA

disparos contra cachorro durante celebração do título dos Knicks nos EUA - Reprodução

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Neue, vom Los Angeles Police Department (LAPD) veröffentlichte Aufnahmen von Körperkameras haben die Abfolge der Ereignisse ans Licht gebracht, die bei einem Vorfall im kalifornischen Canoga Park in der Tötung eines Hundes durch einen Polizisten gipfelten. Der Vorfall, der bereits nach der Verbreitung von Amateurvideos für große öffentliche Empörung gesorgt hatte, hat die landesweite Debatte über die Anwendung von Gewalt wiederbelebt und wird von den Behörden eingehend untersucht.

Verstehen Sie das Szenario, das zum Vorgehen der Polizei und der Tragödie führte

Die von den Agenten aufgezeichneten Bilder zeigen die Ankunft des Teams in einer Eigentumswohnung und reagieren auf Berichte über übermäßigen Lärm und eine mögliche häusliche Auseinandersetzung. Am Tatort stieß die Polizei auf die Krankenschwester Marie Marseille, die gerade den beispiellosen Sieg der New York Knicks um den NBA-Titel feierte, ein Ereignis, das es seit über fünf Jahrzehnten nicht mehr gegeben hatte. Als sich die Beamten dem Grundstück näherten, bemerkten sie die Anwesenheit des Hundes an der Tür.

Auf den Aufnahmen ist zu hören, wie einer der Agenten befiehlt: „Verhaften Sie ihn.“ Kurz bevor die Situation eskaliert, äußert er dann gegenüber Kollegen seine Besorgnis darüber, von dem Tier gebissen zu werden.

In den vom LAPD veröffentlichten Szenen versucht die Besitzerin Marie Marseille den Beamten zu erklären, dass ihr Hund keine Gefahr darstellte. Kurz darauf verlässt das Tier die Wohnung und bewegt sich in Richtung des Korridors, in dem die Agenten stationiert waren. In diesem Moment schoss der Polizist viermal und traf dabei den Hund, der auf der Stelle fiel und starb.

Die von der Polizei vorgelegte Version wird vom Tierhalter vehement bestritten. In einem Interview mit Fox 11 bekräftigte Marseille, dass der Hund zum Zeitpunkt des Vorfalls kein aggressives Verhalten gezeigt habe.

Sie erklärte: „Er zeigte keine Zähne, er knurrte nicht, er war nicht aggressiv. Er ging nur auf den Beamten zu.“

Einzelheiten zur offiziellen Version und zur Position des Rathauses

Im vorläufigen Bericht des LAPD heißt es wiederum, dass der Hund auf einen der Beamten losgegangen sei, bevor Schüsse abgefeuert wurden. Diese entscheidende Abweichung zwischen den Aussagen des Vormunds und dem Polizeibericht bildet den zentralen Punkt der von der Abteilung eingeleiteten Ermittlungen.

Die Veröffentlichung des Filmmaterials verschärfte die Aufregung um den Fall. Die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, beschrieb den Vorfall als „beunruhigend und tragisch“ und kündigte an, dass sie eine eingehende Überprüfung der Richtlinien und Schulungen des Unternehmens für Vorfälle mit Tieren forderte. Ähnliche Fälle in anderen Städten des Landes haben die Debatte über die Notwendigkeit klarerer und wirksamerer Protokolle für den Umgang mit Tieren zur Vermeidung tödlicher Folgen ausgeweitet.

In einer Erklärung sagte der Bürgermeister: „Ich bin sehr besorgt über die Motive, die zu der Schießerei geführt haben. Dieser Fall zeigt, dass die aktuellen Leitlinien möglicherweise nicht ausreichen.“

Parallel zur laufenden Untersuchung hat eine Spendenaktion zur Deckung der mit dem Fall verbundenen Kosten und zur Unterstützung von Maßnahmen zur Rechenschaftspflicht der Beteiligten bereits die Marke von 214.000 US-Dollar überschritten. Kapitän Mike Bland vom LAPD berichtete, dass die Ermittlungen in den nächsten Monaten fortgesetzt werden sollten, wobei er auch auf die unabhängige Analyse des Büros des Generalinspekteurs rechnete.

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