Ein kleines Detail am Schuh von Verteidiger Davinson Sánchez trübte den Jubel der kolumbianischen Fans während des Spiels gegen Portugal. Der Wechsel erfolgte am vergangenen Samstag in Miami in der dritten Runde der Gruppe K der Weltmeisterschaft.
Obwohl der Zug zunächst bestätigt wurde, hob der Schiedsrichter die Entscheidung auf und annullierte das Tor Kolumbiens. Die Maßnahme erfolgte nach dem Eingreifen des VAR, der den kolumbianischen Athleten in einer unregelmäßigen Abseitssituation um einige Millimeter identifizierte und die Bedeutung der Technologie für die Definition entscheidender Ergebnisse hervorhob. Das Spiel endete torlos.
Auch wenn sie in der nächsten Phase bereits garantiert sind, lieferten sich Kolumbien und Portugal ein Duell mit viel Action. Durch das Unentschieden sicherten sich die Kolumbianer mit sieben Punkten den ersten Platz in der Gruppe, während die Portugiesen mit fünf auf den zweiten Platz vorrückten.
Das Team der DR Kongo wiederum sicherte sich seinen Platz durch einen Sieg gegen Usbekistan. Mit vier Punkten qualifizierte sich das Team unter den acht besten Drittplatzierten.
Die Zusammenstöße für die nächste Stufe sind bereits definiert. Die DR Kongo spielt am 1. Juli um 13 Uhr in Atlanta gegen England. Portugal trifft am 2. Juli um 20 Uhr in Toronto, Kanada, auf Kroatien. Kolumbien trifft am 3. Juli um 22:30 Uhr in Kansas City auf Ghana.

