Noni Madueke erlebt an diesem Dienstag (23) einen wichtigen Moment. Der englische Stürmer soll im Duell gegen Ghana in der zweiten Runde der Gruppe L der Weltmeisterschaft 2026 starten. Das Spiel findet um 17:00 Uhr (Brasília-Zeit) im Gillette Stadium in Foxborough in den Vereinigten Staaten statt.
Nach der 4:2-Niederlage gegen Kroatien beim Debüt führt England die Gruppe an und kann sich mit einem Sieg den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale sichern. Madueke, schnell und geschickt auf der rechten Seite, gewinnt bei Thomas Tuchel an Selbstvertrauen und erscheint als gefährliche Option im Angriff.
Die wahrscheinliche englische Aufstellung besteht aus Jordan Pickford im Tor, Reece James, Ezri Konsa, John Stones und Nico O’Reilly in der Verteidigung. In der Mitte Elliot Anderson und Declan Rice, wobei Noni Madueke, Jude Bellingham und Anthony Gordon Harry Kane unterstützen. Bukayo Saka sollte auf der Bank beginnen.
Auf ghanaischer Seite muss Carlos Queiroz die Basis beim 1:0-Sieg über Panama halten. Benjamin Asare im Tor, Verteidigungslinie mit Senaya, Adjetey, Opoku und Mensah. Thomas Partey kehrt in die Mitte zurück, mit Yirenkyi, Nuamah, Ayew und Semenyo vorne. Der portugiesische Trainer betont die natürliche Motivation der Mannschaft gegen einen der Favoriten.
Madueke kommt in guter Verfassung zum Spiel. Seine Schnelligkeit, sein Dribbling und seine Abschlussfähigkeit machen ihn zu einer ständigen Bedrohung auf dem rechten Flügel. Tuchel schätzt die Vielseitigkeit des Spielers, die sowohl bei der Gestaltung als auch beim Abschluss hilft.
Madueke als aus dem Gleichgewicht geratene Waffe
Der Chelsea-Stürmer gewinnt mit Tuchel an Protagonismus. Seine Präsenz auf der rechten Seite führt zu einem Ungleichgewicht gegenüber kompakten Abwehrreihen wie der von Ghana. Der deutsche Trainer warnt vor den schnellen Kontern der Afrikaner, vertraut aber auf Maduekes technische Qualität, Räume auszuloten.
Declan Rice, der unter Schmerzen spielt, und der Rest des Mittelfelds müssen den Angriff mit Madueke, Kane und Bellingham unterstützen. England versucht, den Ballbesitz zu kontrollieren und im richtigen Moment zu beschleunigen.
Ghana setzt auf Komprimierung und Übergänge
Queiroz, der über umfangreiche Erfahrungen bei Weltmeisterschaften verfügt, betrachtet das Duell als große Bewährungsprobe. Antoine Semenyo und Caleb Yirenkyi sind die Hauptgefährder bei Kontern. Der portugiesische Kommandant betont, dass das Team voll vernetzt ankommt.
Wo zu sehen: Globo, SporTV, ge, CazéTV und SBT übertragen live.

