In Cuiabá herrscht eine starke Kältewarnung mit Vorhersagen von Tiefsttemperaturen von 14 °C und der Zivilschutz gibt Leitlinien heraus

Calor, termômetro, altas temperaturas

Calor, termômetro, altas temperaturas - Foto: YinNarukami/ Shutterstock.com

Eine Kaltfront zieht durch die Zentralwestregion Brasiliens und führt zu einem erheblichen Temperaturabfall in Cuiabá. Der Zivilschutz der Gemeinde hat seine Empfehlungen an die Bewohner intensiviert und überwacht die lokalen Wetterbedingungen. Nach Prognosen des Weather Forecasting and Climate Studies Center (CPTEC/INPE) könnten die Temperaturen zwischen gestern, Dienstag (23.) und kommenden Samstag (27.) 14°C erreichen, was die kältesten Tage darstellen, die in der Stadt bisher in diesem Jahr gemessen wurden.

Laut Wetterbericht schwankte die Temperatur am gestrigen Dienstag (23) zwischen 19°C und 26°C, bei teilweise bewölktem Himmel. Der bemerkenswerteste Klimawandel beginnt heute, Mittwoch (24), mit einer Prognose von mindestens 14 °C und maximal 20 °C sowie der Möglichkeit örtlicher Regenfälle. Am Donnerstag (25.) bleibt die Tiefsttemperatur bei 14°C, die erwartete Höchsttemperatur sollte 22°C nicht überschreiten.

Für den kommenden Freitag (26) bleibt das Wetter weiterhin mit überwiegend bewölktem Himmel und Thermometerwerten zwischen 16°C und 26°C. Am Samstag (27.) wird jedoch ein allmählicher Temperaturanstieg mit einem Minimum von 18°C ​​und einem Maximum von 30°C erwartet, wobei es zwischen den Wolken immer wieder sonnige Momente gibt.

Alessandro Borges, Gemeindesekretär für Zivilschutz, betonte, dass die Abteilung ständig die Wetterberichte überwacht. Er betonte auch, wie wichtig es sei, vorbeugende Maßnahmen gegen Tage mit niedrigen Temperaturen zu ergreifen.

„Obwohl es in Cuiabá normalerweise heiß ist, ist bei der Ankunft dieser kalten Luftströmung Vorsicht geboten, insbesondere bei Kindern, älteren Menschen und Personen in gefährdeten Situationen“, erklärte der Sekretär. Er empfahl der Bevölkerung, die von offiziellen Stellen veröffentlichten Informationen zu befolgen und grundlegende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um die Gesundheit und Integrität aller zu gewährleisten.

Hitzetemperatur – Foto: Novikov Aleksey/Shutterstock.com

Zu den Richtlinien des Zivilschutzes gehören die Überprüfung von Dächern, Dachrinnen und Abflüssen, um Lecks zu verhindern, die Organisation warmer Kleidung und Decken im Voraus und die besondere Sorgfalt bei den Menschen, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Während der Zeit niedriger Temperaturen wird außerdem empfohlen, den Körper warm zu halten, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und in Innenräumen kein offenes Feuer, Kohlenbecken oder handwerkliche Öfen zu verwenden, da die Gefahr einer Vergiftung oder eines Brandes besteht.

Nachdem die Kaltfront abgezogen ist, werden Tage mit geringerer Luftfeuchtigkeit und sonnigeren Bedingungen erwartet. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Zivilschutz, die Flüssigkeitszufuhr zu intensivieren, eine längere Exposition gegenüber Rauch und Staub zu vermeiden und auf Verbrennungen zu verzichten, eine Praxis, die als Umweltverbrechen eingestuft wird.

Die jüngste Erklärung unterstreicht die Reihe der in diesem Monat beobachteten Klimaschwankungen. Am 10. Juni war Cuiabá eine der Gemeinden in Mato Grosso, für die vom Nationalen Institut für Meteorologie (Inmet) die gelbe Warnung wegen Stürmen galt, mit starken Regenfällen, starken Winden und der Gefahr von Hagel. Das derzeit relevanteste Phänomen ist die Ankunft dieser eiskalten Luftmassen, die einen der stärksten Temperaturabfälle des Jahres in der Hauptstadt verspricht.

Der Kommunale Zivilschutz beobachtet weiterhin die Entwicklung der Wetterlage. In Notsituationen wird der Bevölkerung empfohlen, die Feuerwehr unter der Rufnummer 193 oder den Zivilschutz selbst unter der Rufnummer 199 anzurufen.

Siehe Auch