San Diego: Nathan Fletcher verrät seinen Weg zur Rehabilitation nach einem Skandal und findet Heilung bei Pferden

ex-supervisor de San Diego, Nathan Fletcher - Instagram/nathan_fletcher

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Die Rehabilitationsreise des ehemaligen San Diego-Supervisors Nathan Fletcher begann unter enormem Druck. Eine ungewöhnliche Begegnung mit Pferden offenbarte jedoch einen transformativen Weg in seiner Genesung.

Nach einer Reihe von Erfolgen sucht niemand Hilfe in Reha-Kliniken, aber Fletcher selbst beschrieb seinen Untergang als wirklich weltbewegend.

Er dokumentierte den Übergang von einer der einflussreichsten politischen Persönlichkeiten San Diegos zu einem völligen Außenseiter. Ein Fall ehelicher Untreue löste eine Reihe von Anschuldigungen aus, die seine Karriere und sein Privatleben zerstörten.

Auch nach der späteren Abweisung der Anklage blieben die negativen Auswirkungen bestehen und Fletchers Ruf wurde schwer geschädigt. Das Wort „schändlich“ prägte sich in seiner öffentlichen Geschichte ein.

Angesichts der Situation beschloss er, sein Amt niederzulegen und sich vollständig aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen. Fletcher betonte, dass seine Reise in die Reha kein strategischer Schachzug, sondern eher ein letzter Ausweg sei, da er keine anderen Alternativen sehe.

Seine Frau brachte ihn in ein Traumazentrum in Arizona. Fletcher beschrieb, wie er den Veranstaltungsort in einer kontrollierten Haltung betrat, mit geraden Schultern und erhobenem Kinn, als ob er das Sagen hätte.

Er hatte die Fähigkeit perfektioniert, ein Bild von Gelassenheit und Standhaftigkeit zu vermitteln, selbst wenn er innerlich das Gefühl hatte, dass es nichts gab, worauf er zurückgreifen konnte.

In dieser Zeit hatte Fletcher tagelang keinen Moment der Ruhe gefunden, nachdem er in wenigen Wochen elf Kilo abgenommen hatte. Er berichtete, dass er seit Monaten nicht mehr als zwei Stunden ununterbrochen schlafen konnte.

Hinzu kamen jahrelange schreckliche Albträume im Zusammenhang mit Kampferfahrungen, ein Mehrwertelement, das die Tiefe seines Traumas erklärt. Seine militärischen Aktivitäten, die sich auf das Auffinden und Erobern von Zielen von großer Bedeutung konzentrierten, sorgten für Adrenalin, Aufregung, aber auch für eine schwere posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), wobei seine früheren Aktionen ihn nachts quälten.

Sein Schmerz beschränkte sich jedoch nicht nur auf den Krieg; Ihre Wurzeln liegen in einer von Gewalt geprägten Kindheit. Fletcher sagte, er könne sich nicht erinnern, nach der zweiten Klasse eine Phase der Ruhe erlebt zu haben.

Bei der Ankunft beschlagnahmte eine Krankenschwester an der Rezeption sein Mobiltelefon und seinen Gürtel, führte einen Alkoholtest durch, entnahm Blutproben und inspizierte sein Gepäck. Er erinnert sich, dass er über den Verlust seines Gürtels unverhältnismäßig verärgert war.

Die Verärgerung lag nicht an der Relevanz des Objekts, sondern an der Notwendigkeit, seine Hose mit einer Hand hochzuhalten. Er fühlte sich wie jemand, der in zwei Hälften gespalten war und darum kämpfte, einen Anschein von Normalität aufrechtzuerhalten.

Obwohl es nicht die Absicht des Teams war, eine Demütigung herbeizuführen, sondern sich vielmehr an das Standardprotokoll zu halten, wurde er durch den Prozess mit seiner Verletzlichkeit konfrontiert. Er sah sich selbst als einen Mann, der die Kontrolle verloren hatte.

Später wurde er in einen Raum aus Betonblöcken ohne Fenster gebracht. Dort war seine einzige Wahrnehmung der Klang seines eigenen Herzens und das ständige Summen der Neonlichter.

Eine Krankenschwester stellte dann die direkte Frage: „Wie geht es Ihnen?“

Obwohl er die Frage hörte, blieb sein Geist leer und unfähig, ein einziges Wort oder einen einzigen Gedanken zu artikulieren. Es herrschte eine unangenehme Stille, die ihm das Gefühl gab, als sei die Zeit dort seit Jahren stehengeblieben.

Plötzlich zog sich sein Körper zusammen und er wurde von unkontrollierbaren Schluchzern geplagt.

Der menschliche Körper führt automatisch lebenswichtige Funktionen wie das Blinzeln, die Aufrechterhaltung des Herzschlags und des Kreislaufs aus. Für Fletcher schien das Atmen jedoch in diesem Moment optional geworden zu sein und erforderte die Anleitung der Krankenschwester, um sich wieder zu erholen.

Der Profi gab die Anweisung: „Einatmen. Ausatmen. Noch einmal.“

Er beschrieb ein Gefühl tiefer Einsamkeit und die Unfähigkeit, Antworten auf die Fragen der Krankenschwester zu formulieren.

Schließlich verzichtete die Krankenschwester auf verbale Kommunikationsversuche und schlug vor: „Lass uns die Pferde sehen.“

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