Weltmeisterschaft: Schiedsgerichtsentscheidung erklärt, warum Bellingham nach dem Vini-Jr.-Gesetz der Ausweisung entging

Bellingham põe mão na boca em discussão

Bellingham põe mão na boca em discussão - reprodução

Der englische Mittelfeldspieler Jude Bellingham wurde nicht gewarnt, selbst nachdem er sich beim torlosen Unentschieden gegen Ghana am vergangenen Dienstag bei der Weltmeisterschaft den Mund zugehalten hatte. Die Situation warf Fragen zur Anwendung des sogenannten Vini-Jr.-Gesetzes auf, doch die Schiedsentscheidung basierte auf der Analyse des spezifischen Kontexts des Dialogs.

Verstehen Sie die FIFA-Bestimmungen, die das Vini Jr-Gesetz inspiriert haben.

Die aktualisierten Richtlinien des Internationalen Fußballverbandes (FIFA) sehen Sanktionen für Sportler vor, die in Momenten von Reibereien, hitzigen Debatten oder Provokationen auf dem Spielfeld den Mund bedecken. Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass mögliche verbale Angriffe von der Bilderfassung und dem Schiedsrichterteam unbemerkt bleiben, um mehr Transparenz zu erreichen und Rassismus im Fußball einzudämmen.

Die Besonderheit der Episode mit Bellingham auf dem Spielfeld

Das bloße Bedecken des Mundes führt nicht zu einem sofortigen Ausschluss. Im Spiel gegen Bellingham wurde der Dialog mit Spieler Jordan Ayew nicht als Konfrontation eingestuft, was zu der Entscheidung führte, dem englischen Athleten keine Rote Karte auszustellen.

Die Auslegung der Regel liegt in der Art der Geste und ihrem Zweck. Ein klares Beispiel war der Platzverweis von Miguel Almirón, einem paraguayischen Stürmer, in einem Spiel gegen die Türkei. Er wurde nach VAR-Analyse mit einer roten Karte bestraft, weil er sich während einer hitzigen Auseinandersetzung mit einem Gegner den Mund zugehalten hatte.

Bereits vor Beginn des Wettbewerbs hatte der Präsident der FIFA-Schiedskommission, Pierluigi Collina, detailliert dargelegt, wie die neue Regel angewendet werden soll.

„Wenn der Dialog freundschaftlicher Natur ist, können die Athleten die Geste ohne Komplikationen fortsetzen“, erklärte Collina und bekräftigte damit das subjektive Kriterium der Schlichtung.

Details zur Bestrafung von Miguel Almirón

Die Auswirkungen des Bellingham-Falls wurden durch die Tatsache verstärkt, dass Miguel Almirón wenige Tage zuvor während der aktuellen Weltmeisterschaft als erster eine Sanktion auf der Grundlage des Vini-Jr.-Gesetzes erhalten hatte. Sein Ausschluss erfolgte beim 1:0-Sieg Paraguays über die Türkei, weil er sich bei einer Auseinandersetzung mit einem Rivalen den Mund zugehalten hatte, was zu einer FIFA-Sperre führte, die ihn aus der Endrunde der Gruppenphase ausschloss.

Diese Episode stellte einen entscheidenden Präzedenzfall für das Verständnis der neuen Vorschriften dar, da die Strafe in einem expliziten Konfrontationsszenario verhängt wurde, ein direkter Kontrast zu Bellinghams Interaktion im Spiel gegen Ghana.

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