Apple kündigte am Donnerstag eine Preiserhöhung für mehrere seiner Produkte an, von iPads und Macs bis hin zu Geräten für zu Hause. Die Nachricht ist ungünstig für Verbraucher, die den Kauf neuer Geräte des Technologieriesen planen, dessen Marktwert auf 4 Billionen US-Dollar geschätzt wird.
Zu den einflussreichsten Neuanpassungen gehört die des MacBook Neo, das vor einigen Monaten auf den Markt kam. Der Laptop, der ursprünglich als günstigere Alternative zum Chromebook und ideal für Studenten positioniert war, wird nun 699 US-Dollar kosten, was einer Steigerung von 100 US-Dollar gegenüber dem ursprünglichen Preis von 599 US-Dollar entspricht.
Der damalige CEO Tim Cook hatte bereits Anfang des Monats signalisiert, dass die Erhöhungen „unvermeidlich“ seien. Er begründete die Maßnahme mit der Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz und dem damit verbundenen wachsenden Bedarf an Rechenleistung, der den Bedarf an komplexeren Chips treibe und folglich die Herstellungskosten wesentlicher Komponenten erhöhe.
Als Hauptursache werden Engpässe in der Lieferkette genannt, die durch die beispiellose Nachfrage nach Speicher- und Speicherchips für große KI-Rechenzentren verursacht werden. Dieses Szenario hat bereits dazu geführt, dass andere Technologieriesen wie Microsoft und Samsung ihre eigenen Preise angepasst haben.
Obwohl Apple neben Unternehmen wie OpenAI, Anthropologie oder Google nicht zu den Spitzenreitern in der Entwicklung von Software für künstliche Intelligenz gehört, ist es Apple nicht gelungen, sich von den steigenden Produktionskosten zu befreien. Das für das iPhone verantwortliche Unternehmen einigte sich im Mai mit Intel auf die Herstellung eines Teils seiner Chips. Diese Produktionshürden hielten Apple jedoch nicht davon ab, in seiner jüngsten Gewinnmitteilung ein Umsatzwachstum von 17 % bekannt zu geben.
Angesichts dieses Szenarios beobachten wir die wichtigsten Angebote von Apple, die während des Amazon Prime Day erscheinen werden, was dazu beitragen kann, die Auswirkungen dieser Neuanpassungen abzumildern. Nachfolgend präsentieren wir eine detaillierte Liste aller Apple iPads, Macs und Heimgeräte, deren Wert gestiegen ist.
Sehen Sie sich die vollständige Liste der Apple-Produkte mit angepassten Preisen an
Die Daten wurden zusammengestellt, um die Verbraucherberatung zu erleichtern. Es ist wichtig zu beachten, dass es sich dabei um Basiswerte handelt, was bedeutet, dass die Wahl von Optionen mit mehr Speicherplatz, das Hinzufügen eines AppleCare-Abonnements oder anderem Zubehör die Endkosten noch weiter erhöhen kann. Die dargestellten Preise wurden mit den Einführungswerten dieser Basisversionen der Produkte verglichen.
Schauen Sie sich die neue Preisliste von Apple ab Juni 2026 an
- iMac: von 1.299 bis 1.499 US-Dollar
- MacBook Neo: von 599 bis 699 US-Dollar
- MacBook Air (13 Zoll): von 1.099 bis 1.299 US-Dollar
- MacBook Air (15 Zoll): von 1.299 $ bis 1.499 $
- MacBook Pro (14 Zoll): von 1.699 bis 1.999 US-Dollar
- MacBook Pro (16 Zoll): von 2.699 $ bis 2.999 $
- Mac Studio (M3 Ultra): von 3.999 $ bis 5.299 $
- Mac Studio (M4): von 1.999 bis 2.499 US-Dollar
- Vision Pro: von 3.499 bis 3.699 US-Dollar
- iPad mini: von 499 bis 599 US-Dollar
- iPad Pro (11 Zoll): von 999 bis 1.199 US-Dollar
- iPad Air (11 Zoll): von 599 bis 749 US-Dollar
- iPad: von 349 bis 449 US-Dollar
- Apple TV: von 129 bis 199 US-Dollar
- HomePod: von 299 bis 349 US-Dollar
- HomePod mini: von 99 bis 129 US-Dollar

