Stürmer Matheus Cunha baut in dieser Ausgabe der Weltmeisterschaft weiterhin eine denkwürdige Entwicklung auf. Beim 3:0-Sieg der brasilianischen Mannschaft über Schottland am vergangenen Mittwoch (24.) erzielte er ein weiteres Tor und stellte damit einmal mehr seine entscheidende Rolle für die Mannschaft unter Beweis. Neben dem präzisen Abschluss erregte ein bestimmtes Detail seiner Feier die Aufmerksamkeit von Fans und Medien.
Nachdem Cunha das Netz geschossen und sein drittes Tor im Wettbewerb erzielt hatte, wiederholte er eine ikonische Geste von Ronaldo Fenômeno. Die Feier bezieht sich auf das erste Tor der ehemaligen Nummer 9 im WM-Finale 2002 gegen Deutschland und stellt eine historische Hommage dar.
Die Ähnlichkeit zwischen den Feierlichkeiten blieb auch Ronaldo selbst nicht verborgen. O Fenômeno nutzte seine digitalen Plattformen, um eine Montage der beiden Bilder nebeneinander zu teilen, begleitet von einem humorvollen Kommentar zur Situation.
In seinem Beitrag scherzte Ronaldo: „Das letzte Mal, als eine 9 so gefeiert hat, wissen Sie, was passiert ist.“ Dieser Satz erinnert an den Sieg Brasiliens bei der Weltmeisterschaft 2002, als die Seleção ihre fünfte Meisterschaft gewann. Die Erwähnung dient als Erinnerung an den glorreichen Präzedenzfall und verleiht der Feier von Matheus Cunha symbolisches Gewicht und verbindet die Gegenwart mit der Hoffnung auf neuen Erfolg.
Mit drei Toren in drei Spielen geht Matheus Cunha mit großer Moral in die K.-o.-Phase der Weltmeisterschaft. Der Spieler von Manchester United drückte seine Dankbarkeit und Rührung darüber aus, dass er von einem Idol wie Ronaldo die Anerkennung erhalten habe, und sagte, er sei sprachlos.
Zusätzlich zu Cunhas individueller Leistung zeigt Brasiliens Offensivsektor eine hervorragende Form, da er in den ersten drei Duellen der Weltmeisterschaft sieben Mal das gegnerische Netz traf. Die 0:3-Niederlage gegen Schottland sicherte der Seleção in der Gruppenphase die isolierte Führung der Gruppe C.
Nun wartet Brasilien auf die Definition seines Gegners für das Achtelfinale des Turniers. Das Team um Trainer Carlo Ancelotti trifft am kommenden Montag (29.) um 14 Uhr (Ortszeit) auf den Zweitplatzierten der Gruppe F.

