Der brasilianische Kämpfer Charles Oliveira, Träger des BMF-Gürtels (Boys’ Match) der UFC, machte eine vernichtende Aussage über Conor McGregor und behauptete, der Ire habe ihn gemieden, als er gegen Max Holloway antrat. Oliveira brachte seine Meinung zum Ausdruck, dass McGregor Holloway bei seiner mit Spannung erwarteten Rückkehr ins Octagon als zugänglicheren Gegner ansah.
Die Kontroverse um Conor McGregors Wahl der Gegner
In einem Interview, das von einer auf MMA spezialisierten amerikanischen Medienseite veröffentlicht wurde, erklärte Charles Oliveira kategorisch, dass der Kampf mit Conor McGregor ursprünglich für ihn bestimmt sei. Der Brasilianer, der für seine Technik und seine Submissions bekannt ist, schlug McGregor vor, sich für Max Holloway zu entscheiden, da er der Meinung war, dass er gegen den Amerikaner eine größere Siegchance haben würde. Diese Perspektive wirft Fragen über die Strategie des irischen Kämpfers bei der Auswahl seiner Gegner auf.
McGregors lang erwartete Rückkehr ins Octagon
Conor McGregor wird bei UFC 329, das am 12. Juli stattfindet, eine große Rückkehr feiern. Der bestätigte Gegner ist Max Holloway in einem Kampf, der McGregors Rückkehr nach einer fünfjährigen Pause außerhalb des Wettbewerbs markiert. Angesichts der langen Inaktivität des ehemaligen Champions und der Relevanz seiner Rückkehr in die UFC-Szene sind die Erwartungen an diesen Kampf hoch.
Oliveira verrät hinter den Kulissen einen möglichen Kampf um den BMF-Gürtel
Obwohl er nie einen formellen Vorschlag zum Kampf gegen McGregor erhielt, betonte Charles Oliveira, dass hinter den Kulissen der UFC ein Konsens bestehe. Ihm zufolge würde der Gewinner des Kampfes um den BMF-Gürtel – den er gewonnen hatte – gegen den Iren antreten. Oliveira bekräftigt seine These, dass McGregor eine bewusste Entscheidung getroffen hat, als er Holloway ausgewählt hat und einen scheinbar weniger herausfordernden Weg für seine Rückkehr gesucht hat.
Charles Oliveiras Analyse und Vorhersage für den Hauptkampf
Auch Charles Oliveira gab eine detaillierte Prognose für die Konfrontation zwischen McGregor und Holloway ab. Er betonte, dass die Aufgabe für den Iren aufgrund der langen Zeit ohne Kampf nicht einfach sein werde, erkannte jedoch die Stärke von Conor McGregor an. Oliveira warnte, dass ein einziger Fehler von Holloway tödlich sein und in einem sofortigen Knockout gipfeln könnte.
Der brasilianische Kämpfer erläuterte detailliert seine Erwartungen für die verschiedenen Phasen des Kampfes:
- Kampfbeginn (erste Runden):Vorteil für Conor McGregor aufgrund seiner bekannten Knockout-Power zu Beginn des Kampfes.
- Aus der zweiten Runde:Aufgrund seines Widerstands und seiner Fähigkeit, ein hohes Tempo beizubehalten, wird das Szenario für Max Holloway tendenziell günstiger.
- Endergebnis:McGregor hat die Chance, durch schnellen Knockout zu gewinnen, wenn er seinen aggressiven Stil von Beginn an durchsetzen kann. Wenn der Kampf jedoch über die Eröffnungsrunden hinausgeht, steigt Holloways Siegwahrscheinlichkeit deutlich.
Auswirkungen von McGregors Entscheidung auf die Zukunft der Kategorie
Die Wahl des Gegners durch Conor McGregor hat nicht nur Auswirkungen auf die direkt Beteiligten, sondern wirkt sich auch auf die öffentliche Wahrnehmung und die Dynamik der Spaltung aus. Für Kämpfer wie Charles Oliveira, die die größten Herausforderungen und die profitabelsten Kämpfe suchen, kann McGregors Vorliebe für Holloway als Strategie zur Verwaltung seiner Rendite und seines Images angesehen werden. Diese Entscheidung hat das Potenzial, zukünftige Kampfarrangements zu beeinflussen und den Weg anderer Konkurrenten sowie die Glaubwürdigkeit der Rangliste der Organisation zu bestimmen.

