Microsoft hat eine dritte Preisanpassung für seine Xbox-Spielekonsolen der aktuellen Generation angekündigt und verdeutlicht damit die Auswirkungen der anhaltenden Komponentenknappheitskrise, die die Kosten für Technologieprodukte weltweit in die Höhe getrieben hat.
Ab dem 1. August werden die Konsolen der Xbox-Serie für Modelle mit 512 Gigabyte Speicher um 100 US-Dollar und für 1-Terabyte-Versionen um 150 US-Dollar erhöht. Darüber hinaus wird das Unternehmen seine alte Option mit größerer Kapazität, die 2 Terabyte, einstellen.
In einer Stellungnahme im Xbox-Newsblog erläuterte das Unternehmen die Entscheidung. „Wir haben gehofft, dass eine erneute Preiserhöhung nicht notwendig sein würde und haben in den letzten Monaten gemeinsam mit den Lieferanten an Alternativen gearbeitet“, erläuterte er. „Leider sind die Speicher- und Arbeitsspeicherpreise für Konsolen um mehr als das 2,5-fache gestiegen, und wir gehen davon aus, dass sie sich bis Herbst 2027 noch einmal verdoppeln werden.“
Steigende Komponentenkosten betreffen nicht nur Microsoft. Kürzlich hat Apple mit Ausnahme der iPhone-Reihe auch Preisanpassungen für die meisten seiner Produkte angekündigt. Der Technologieriese begründete die Änderungen mit der hohen Nachfrage nach Speicher, Solid-State-Laufwerken (SSDs) und anderen Artikeln, die von Unternehmen der künstlichen Intelligenz in großen Mengen gekauft werden, was den Mangel verschärft.
Der Gaming-Hardware-Sektor war in den letzten zwei Jahren stark unter dem Druck der Preissteigerungen zu spüren. Microsoft hatte die Werte für die Konsolen Xbox Series X und Xbox Series S bereits im Mai 2025 und später im Oktober desselben Jahres angepasst.
Mit der neuen Preisstruktur ist die Standard-Xbox-Serie
Die Xbox-Abteilung betonte, dass Videospielkonsolen im Gegensatz zu vielen anderen Konsumgütern häufig zu Preisen verkauft werden, die unter ihren Herstellungskosten liegen, wodurch sich der Kostendruck bei den Komponenten noch stärker auf die Endverbraucherpreise auswirkt.

