Tödlicher Unfall in der Schweiz: Mann stirbt in Mistgrube und drei Retter werden mit Rega-Helikopter geborgen

serviço de resgate aéreo

serviço de resgate aéreo - JairoMZ/Shutterstock.com

Bei einer Tragödie auf einem Bauernhof in Walchwil im Kanton Zug in der Schweiz kam am Donnerstagmorgen ein 69-jähriger Mann nach einem Arbeitsunfall ums Leben. Bei den Rettungsversuchen erlitten drei Retter schwere Verletzungen und wurden mit Helikoptern der Rega-Flugrettung vom Unfallort geborgen, wie aus einer Mitteilung der örtlichen Behörden hervorgeht.

Der unglückliche Vorfall ereignete sich gegen 9.30 Uhr auf einem ländlichen Grundstück in der Nähe von Hinterberg in der Gemeinde Walchwil. Das Opfer, das in einem Güllelager arbeitete, stürzte in die Grube, die Ursachen für den Sturz werden noch untersucht.

Zwei Arbeiter im Alter von 24 und 53 Jahren eilten sofort herbei, um ihrem Kollegen in Schwierigkeiten zu helfen. Als sie sich näherten, waren sie jedoch giftigen Gasen aus Gülle ausgesetzt, Substanzen, die in geschlossenen Räumen wie Klärgruben häufig vorkommen und tödlich sein und schwere Verletzungen verursachen können. Zwei weitere Personen, die ebenfalls versuchten, Hilfe zu leisten, zeigten ähnliche Symptome. Drei der betroffenen Retter wurden vor Ort notversorgt und anschließend mit Rega-Flugzeugen in verschiedene Spitaleinheiten geflogen, während der vierte mit einem Landkrankenwagen geschickt wurde.

Rettung eines in den Graben gefallenen Mannes – Zuger Polizei

Für das Hauptopfer konnten die Rettungsmaßnahmen die Situation jedoch nicht ändern. Er wurde schliesslich von mehreren Einsatzkräften der Feuerwehr Walchwil, die Atemschutzgeräte trugen, aus der Grube gezogen. Trotz intensiver Bemühungen und sofortiger medizinischer Versorgung vor Ort überlebte der Mann nicht und starb.

Die komplexe Rettungsaktion mobilisierte ein bedeutendes Kontingent von etwa 50 Fachkräften. Beteiligt waren unter anderem Angehörige der Feuerwehren Walchwil und des Stützpunkts Zug (FFZ), Experten der Brandinspektion, ein Zuger Rettungsteam mit Ambulanz, ein Notarzt und ein Einsatzleiter. Darüber hinaus beteiligten sich drei Rega-Rettungshelikopter, Vertreter der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) und mehrere Zuger Polizeibeamte aktiv.

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