Eine Tragödie erschütterte Venezuela diese Woche mit der Bestätigung des Todes der Frau des venezolanischen Fußballspielers Hector Bello. Sie war eines der Opfer des starken Erdbebens, das das Land am vergangenen Mittwoch (24) erschütterte, wie die lokale Presse berichtete.
Die Tochter des Paares, noch ein Kind, wurde lebend inmitten der Trümmer gefunden. Das Gebäude, in dem die Familie lebte, liegt im Bundesstaat La Guaira, einem der am stärksten von den Erdbeben betroffenen Gebiete, und stürzte völlig ein.
Hector Bello, 28 Jahre alt, spielt als Verteidiger und ist derzeit vereinslos. Zuvor verteidigte der Athlet bis 2025 die Farben von Bolívar SC, einem Team mit Sitz in Ciudad Bolívar, Venezuela.
In einem anderen Bericht über die Auswirkungen der Katastrophe enthüllte der argentinische Spieler Lucas Trejo auch, dass Mitglieder seiner eigenen Familie nach den Erdbeben vermisst wurden.
Historische Auswirkungen von Erdbeben in Venezuela
In der Nacht zum Mittwoch (24.) wurde die nördliche Region Venezuelas, zu der auch die Hauptstadt Caracas gehört, von zwei aufeinanderfolgenden Erdbeben heimgesucht. Die Erschütterungen verursachten nicht nur Todesopfer, sondern auch den Einsturz von Gebäuden und eine ausgedehnte Zerstörungszone in und um die Stadt und markierten damit die heftigsten Erdbeben, die im Land seit mehr als einem Jahrhundert registriert wurden.
Die venezolanische Regierung veröffentlichte die jüngste Bilanz, die insgesamt 589 Todesopfer durch die Erschütterungen sowie 2.980 Verletzte und etwa 200 unter den Trümmern eingeschlossene Personen meldet. Nach Schätzungen der Behörden stürzten mindestens 250 Gebäude vollständig ein oder wurden schwer beschädigt, was das beispiellose Ausmaß der Verwüstung verdeutlicht.
Rettungsteams stehen vor einem Wettlauf mit der Zeit, um die Vermissten ausfindig zu machen und Opfer aus den Trümmern zu bergen. Von Bürgern in den betroffenen Gebieten organisierte Gruppen, die sich der Suche nach Angehörigen und Bekannten widmen, verzeichneten bereits eine alarmierende Zahl von mehr als 24.000 Vermissten.
Angesichts des Ausmaßes der humanitären Katastrophe haben mehrere Länder, darunter die USA und Brasilien, bereits die Entsendung von Teams und Unterstützung zur Unterstützung bei komplexen Such- und Rettungseinsätzen angekündigt.

