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Bruce Springsteens Film enttäuscht und bleibt hinter Bob Dylans Biografie zurück

Springsteen: Deliver Me From Nowhere
Foto: Springsteen: Deliver Me From Nowhere - Reprodução/Youtube

Das Biopic „Springsteen: Deliver Me From Nowhere“ mit Jeremy Allen White in der Hauptrolle startete mit nur 8,9 Millionen US-Dollar an den US-amerikanischen Kinokassen und blieb damit hinter den Erwartungen zurück. Der am 25. Oktober 2025 veröffentlichte Film, der die Entstehung von Bruce Springsteens Album „Nebraska“ darstellt, konnte den Erfolg von „A Complete Unknown“ nicht wiederholen, einem Bob-Dylan-Biopic, das im Jahr 2024 75 Millionen US-Dollar einspielte. Trotz ähnlicher Budgets, beide im Bereich von 55 bis 60 Millionen US-Dollar, hat die Springsteen-Produktion Schwierigkeiten, ein Publikum anzulocken. Die geringe Haftung spiegelt eine mögliche Ermüdung des Genres Musikbiografien unter Kinobesuchern wider.

  • Erste Einspielergebnisse: 8,9 Millionen US-Dollar in den USA, gegenüber 11,7 Millionen US-Dollar für „A Complete Unknown“.
  • Zielgruppe: Ältere Springsteen-Fans, wobei 59 % der Zuschauer über 45 Jahre alt sind.
  • Kritiker: 59 % Zustimmung für Rotten Tomatoes, verglichen mit 95 % für Dylans Film.

Kritischer Empfang weicht ab

Kritiker lobten die Leistung von Jeremy Allen White, wiesen jedoch darauf hin, dass dem von Scott Cooper inszenierten Film eine vorhersehbare Erzählung fehlt. Unterdessen wurde „A Complete Unknown“ unter der Regie von James Mangold gefeiert und für acht Oscars nominiert, darunter als Bester Hauptdarsteller und Bester Film.

Die introspektive Version des „Nebraska“-Albums von „Deliver Me From Nowhere“ fesselte das jüngere Publikum nicht, was für den Kassenerfolg unerlässlich war. Die Entscheidung, auf das traditionelle Biopic-Format zu verzichten und weniger Wert auf Springsteens kommerzielle Hits zu legen, war möglicherweise begrenztsein Appell.

Allgemeine Leistungsbedenken

Weltweit spielte Springsteens Film 30,5 Millionen US-Dollar ein, deutlich weniger als die 140 Millionen US-Dollar für „A Complete Unknown“. Der Rückgang der Einspielergebnisse um 57 % in der zweiten Woche verstärkt die Schwierigkeit, ein Publikum zu halten.

Auch die Konkurrenz mit anderen Veröffentlichungen wie „Black Phone 2“ und „Regretting You“ hatte Auswirkungen. Experten vermuten, dass die Eröffnungsphase kurz vor Halloween die männliche und ältere Zielgruppe, die Sportveranstaltungen wie die World Series bevorzugte, möglicherweise abgeschreckt hat.

Disney, der den Film über 20th Century Studios vermietete, erwartete eine Leistung, die der von „A Complete Unknown“ nahe kam. Schlechte Einspielergebnisse werfen Fragen über die Realisierbarkeit von Musikbiografien im Jahr 2025 auf.

Outreach-Strategie

Jeremy Allen White hat zusammen mit Springsteen intensiv für den Film geworben, aber jüngere Fans seiner „The Bear“-Reihe gefielen ihm nicht. „A Complete Unknown“-Star Timothée Chalamet nutzte seine Popularität mit Hits wie „Dune“ und „Wonka“.

Das Fehlen bekannter Songs aus dem „Nebraska“-Album in Marketingkampagnen könnte ebenfalls zu einem geringeren Interesse geführt haben. Der Film setzt auf einen möglichen Aufschwung auf Streaming-Plattformen wie Hulu, oder mit Oscar-Nominierungen.

Biopic-Genre-Einstellung

Der Musik-Biopic-Markt steht vor Herausforderungen, da andere aktuelle Misserfolge wie „Back to Black“ (50 Millionen US-Dollar) und „Better Man“ (20 Millionen US-Dollar) zu verzeichnen waren. Ausnahmen sind Hits wie „Elvis“ und „Bob Marley: One Love“, die von renommierten Regisseuren oder lebendigen Erzählungen getragen werden.

Die Sättigung des Genres mit häufigen Veröffentlichungen könnte die Ablehnung der Öffentlichkeit erklären. Filme, die Neuland betreten, wie „Rocketman“, neigen dazu, herauszustechen, während traditionelle Erzählungen Schwierigkeiten haben, Massen anzulocken.

Perspektive für die Zukunft

Die Aufführung von „Deliver Me From Nowhere“ legt nahe, dass Hollywood das Genre überdenken muss. Der Mangel an universeller Anziehungskraft und die Auswahl von Nischenthemen, wie etwa dem Album „Nebraska“, schränken die Reichweite ein.

Fehlerfaktoren

  • Wettbewerb: Gleichzeitige Markteinführungen stahlen die Zielgruppe.
  • Genre-Müdigkeit: Das Publikum interessiert sich weniger für traditionelle Biografien.
  • Thematische Wahl: Der Fokus auf „Nebraska“ gefiel nur Hardcore-Fans nicht.
  • Debützeitraum: Konflikt mit Sportveranstaltungen und Halloween.