Valve Corp., ein amerikanisches Spieleunternehmen mit Sitz in Bellevue, Washington, kündigte am Mittwoch die Steam Machine an, eine neue Konsole, die für das Spielen von PC-Titeln im Wohnzimmer konzipiert ist. Das würfelförmige Gerät wird Anfang 2026 auf den Markt kommen und läuft mit SteamOS, einem Linux-basierten System, das vor drei Jahren auf dem Steam Deck eingeführt wurde. Die Initiative zielt darauf ab, das Hardware-Ökosystem des Unternehmens zu erweitern und in direkten Wettbewerb mit Giganten wie Microsoft und Sony zu treten.
Die Steam Machine stellt Valves Rückkehr in das Heimkonsolensegment dar, nachdem ein Versuch im Jahr 2015 nicht so erfolgreich war wie erwartet. Dieses Mal liegt der Fokus auf der nahtlosen Integration mit der Steam-Bibliothek, die Millionen von Benutzern weltweit hat. Das Unternehmen hebt die Flexibilität des Geräts hervor, die die Installation anderer Anwendungen und sogar alternativer Betriebssysteme ermöglicht.
Das Unternehmen plant, die Konsole in Regionen anzubieten, in denen das Steam Deck bereits verfügbar ist, und priorisiert dabei Märkte mit einer starken Präsenz von PC-Spielern. Die Valve-Ingenieure betonen, dass die Hardware ein Gleichgewicht zwischen Leistung und Einfachheit aufrechterhält und übermäßige Geräusche bei langen Sitzungen vermeidet.
- Zu den Hauptunterscheidungsmerkmalen gehört die Unterstützung von Spielen auf mehreren Plattformen wie Steam, Xbox und PlayStation.
- Das modulare Design ermöglicht individuelle Anpassungen, z. B. austauschbare Frontplatten.
- Native Integration mit Steam-Zubehör für einfaches kabelloses Pairing.
Technische Spezifikationen der neuen Konsole
Steam Machine verwendet einen halbkundenspezifischen AMD Zen 4 6-Core-12-Thread-Prozessor in Kombination mit einer AMD RDNA3-GPU. Diese Konfiguration liefert etwa sechsmal mehr Leistung als das Steam Deck und unterstützt 4K-Auflösungen bei 60 Bildern pro Sekunde mit FSR-Technologie.
Der Speicher umfasst 16 GB DDR5 für das System und 8 GB GDDR6 für die GPU, Speicheroptionen von 512 GB oder 2 TB auf SSD. Die hinteren Anschlüsse verfügen über DisplayPort 1.4, HDMI 2.0 und Ethernet, während sich auf der Vorderseite USB-A und ein microSD-Steckplatz befinden.
Valve-Ingenieure haben das Gerät in realen Heimgebrauchsszenarien getestet und dabei einen geräuschlosen Betrieb auch bei anspruchsvollen Titeln sichergestellt. Auf der Hardware läuft standardmäßig SteamOS, optimiert für die Plug-and-Play-Schnittstelle.
Zukünftige Updates über Steam versprechen weitere Verbesserungen der grafischen Leistung.
Design und Benutzerfreundlichkeit im Alltag
Das kompakte Würfelformat erleichtert den Einbau in jedes TV-Setup mit Abmessungen von ca. 15 cm pro Seite. Ein anpassbarer LED-Streifen auf der Vorderseite zeigt den Nutzungsstatus an und die abnehmbare Frontplatte ermöglicht den Austausch passend zu Ihrer Einrichtung.
Benutzer können die Konsole direkt mit einem WLAN oder einem kabelgebundenen Netzwerk verbinden und unterstützen dabei das Streamen von Spielen von anderen Steam-Geräten. Valve hat dem neuen Ste einen speziellen WLAN-Adapter beigelegtam Controller, wodurch die Latenz im Vergleich zu generischen Modellen um bis zu 50 % reduziert wird.
Interne Tests zeigen, dass das Gerät im Leerlauf weniger Energie verbraucht als herkömmliche Konsolen, was die thermische Effizienz fördert. Die Wartung ist einfach und der Zugriff auf interne Komponenten für Upgrades ist einfach.
Der Fokus liegt auf Ergonomie und richtet sich an Familien, da die Kindersicherung in SteamOS integriert ist.
Integration des Steam-Ökosystems
Valve konzipiert die Steam Machine als zentralen Hub für die Steam-Hardwarefamilie, einschließlich des Decks und des neuen Steam Frame VR-Headsets. Spiele aus der Hauptbibliothek laufen nativ, mit Kompatibilitätsprüfungen für über 90 % der verfügbaren Titel.
Das System ermöglicht die Synchronisierung von Speicherungen zwischen Geräten und erleichtert so den Übergang vom Handheld zum Fernseher. Entwickler erhalten Tools zur Optimierung von Ports und erweitern den Katalog im Laufe des Jahres 2026.
- Anpassbare Benutzerprofile für mehrere Spieler auf derselben Konsole.
- Unterstützen Sie den lokalen Mehrspielermodus über das Heimnetzwerk ohne zusätzliche Kosten.
- Automatische AMD-Treiberaktualisierungen für Stabilität.
Ventil-Hardware-Verlauf
Das Unternehmen begann 2015 mit dem Steam Controller mit der Entwicklung von Hardware, gefolgt von den ersten Steam Machines. Diese Generation stand vor Herausforderungen bei der Akzeptanz, ebnete aber den Weg für das Steam Deck, das seit 2022 millionenfach verkauft wurde.
Im Jahr 2025 verzeichnet Valve ein Wachstum der Hardwareverkäufe um 25 %, angetrieben durch die Nachfrage nach hybriden PC-Konsolen-Optionen. Die neue Version steht im Einklang mit Partnerschaften mit AMD und gewährleistet modernste Komponenten zu kontrollierten Kosten.
Führungskräfte heben Lehren aus dem letzten Jahrzehnt hervor, beispielsweise die Bedeutung eines dedizierten Betriebssystems. Die Investitionen in SteamOS belaufen sich seit 2013 auf Milliarden in die Forschung.
Die Ankündigung fällt mit globalen Gaming-Events zusammen und sorgt für Aufsehen in Online-Communities.
Zusatzzubehör enthüllt
Der Steam Controller wird im ersten Paket mit ergonomischem Design und programmierbaren Tasten pro Spiel geliefert. Natives Bluetooth garantiert Kompatibilität mit PC, Deck und Frame, mit einer Autonomie von 40 Stunden pro Ladung.
Der Puck, ein USB-Empfänger, dient gleichzeitig als Ladestation und vereinfacht die Einrichtung. Gemeinsam nutzbare Profile in der Steam-Community beschleunigen die Einrichtung beliebter Titel.
Valve plant limitierte Editionen, die an legendäre Spiele angelehnt sind.
Erweiterung auf virtuelle Realität
Während der Schwerpunkt auf der Konsole liegt, integriert sich Steam Frame mit Eye-Tracking in das Ökosystem für optimiertes Streaming. Auf dem Headset läuft eigenständiges SteamOS auf einem Snapdragon 8-Prozessor mit 16 GB RAM.
Die Zahl der verifizierten VR-Spiele geht in die Hunderte, mit Nicht-VR-Unterstützung durch Anpassungen. Internen Tests zufolge verbessert sich die Bandbreite mit foveated Rendering um das Zehnfache.
StartenGleichzeitig im Jahr 2026 positioniert sich Valve als vollwertiger Player im VR-Bereich.

