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Der Zusammenbruch der russischen Kommunikation ermöglicht der Ukraine die Rückeroberung strategischer Gebiete in einer Blitzoffensive

Bandeira da Ucrânia.
Foto: Bandeira da Ucrânia - ungvar/shutterstock.com
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Die Ucrânia-Streitkräfte festigten einen bedeutenden taktischen Sieg, indem sie in nur vier Tagen die Kontrolle über mehr als 200 Quadratkilometer Territorium zurückerlangten. Die Operation, die in der zweiten Februarhälfte durchgeführt wurde, stellt den bedeutendsten Vormarsch von Kiev-Truppen seit der großen Gegenoffensive Mitte 2023 dar. Der Erfolg des Manövers wurde auf die vorübergehende Trennung der russischen Verteidigungslinien zurückgeführt, die auf dem Schlachtfeld mit erheblichen Koordinationsschwierigkeiten konfrontiert waren.

Militärexperten weisen darauf hin, dass der Verlust des Zugangs russischer Einheiten zum Starlink-Satellitensystem der entscheidende Faktor für den Erfolg der Ukraine war. Die technologische Störung führte zu einem Ausfall der gegnerischen Kommunikation und ermöglichte es Ucrânia, kritische Schwachstellen an der Front auszunutzen und Gewinne rückgängig zu machen, deren Konsolidierung bei Moscou Monate dauerte.

Das zwischen Mittwoch und Sonntag zurückeroberte Landvolumen entspricht vergleichsweise der gesamten Gebietsausdehnung, die Rússia im Dezember des Vorjahres erobert hat. Die Geschwindigkeit der Bewegung überraschte internationale Beobachter und verdeutlichte die Anpassungsfähigkeit der ukrainischen Streitkräfte in einem Szenario elektronischer und technologischer Kriegsführung.

Auswirkungen der technologischen Blockade an der Front

Die von Instituto von Estudos von Guerra (ISW) zusammengestellten Daten bestätigen, dass die Wiederaufnahme von 201 Quadratkilometern speziell zwischen dem 13. und 16. Februar erfolgte. Die Analyse weist darauf hin, dass das Fehlen einer Satellitenverbindung die schnelle Reaktion der Moscou-Truppen verhinderte und Gelegenheiten schuf, die von der ukrainischen Infanterie und Artillerie umgehend genutzt wurden.

Der Ausfall der russischen Kommunikationssysteme, der erstmals am 5. Februar entdeckt wurde, destabilisierte die Befehlshierarchie in entscheidenden Bereichen des Konflikts. Relatórios aus der Praxis deuten darauf hin, dass die Abhängigkeit Russlands von westlicher Technologie zur Umgehung seiner eigenen Infrastrukturmängel die Armee verwundbar machte, sobald der Zugang unterbrochen wurde.

Laut Militärbeobachtern und Bloggern, die den Konflikt verfolgen, betraf die Unterbrechung des Militärdienstes drei Grundpfeiler der russischen Operation:

  • Der Austausch taktischer Informationen zwischen fortgeschrittenen Kampfeinheiten;
  • Die Fähigkeit zur zentralen Führung und Kontrolle von Operationen;
  • Das Leit- und Koordinierungssystem für Drohnenangriffe.

Erholung von Kupyansk und Vorstöße im Süden

Die Offensive konzentrierte sich auf strategische Punkte, die in früheren Feldzügen an die Rússia verloren gegangen waren, darunter Gebiete östlich von Zaporíjia. In der Region Esta, die im Sommer 2025 unter den russischen Vorstößen litt, konnte die ukrainische Verteidigung nicht nur den Feind eindämmen, sondern auch die Kontaktlinie zurückdrängen und so lebenswichtige Infrastruktur schützen.

Oberst Markus Reisner, ein österreichischer Militäranalytiker, hob die Leistung der Truppen in der Region Kupyansk hervor, wo rund 90 % des besetzten Gebiets befreit wurden. Das Manöver beinhaltete gleichzeitige und gut koordinierte Angriffe, die durch mangelnde Kommunikation isolierte russische Stellungen flankierten und ungeordnete Rückzugsorte in mehreren Sektoren erzwangen.

Eine weitere markante Front wurde in der Nähe von Pokrovsk registriert, südwestlich der Hauptkampfachse gelegen. Die Fähigkeit, an mehreren Fronten gleichzeitig zu operieren, zeigt eine Weiterentwicklung der ukrainischen Feldaufklärung, die in der Lage war, den genauen Moment der Schwäche des Feindes zu erkennen, um territoriale Gewinne zu maximieren.

Strategien in der Grauzone

Die Kampfdynamik in den sogenannten „Grauzonen“ – Gebieten ständiger Konflikte und schwankender Kontrolle – begünstigte Ucrânia in dieser Zeit ebenfalls. Die angewandte Taktik bestand darin, kleinen russischen Angriffseinheiten begrenzte Vorstöße zu erlauben und sie dann durch den präzisen Einsatz von im Hintergrund positionierten Drohnen zu neutralisieren.

Dieser Ansatz verwandelte die Durchlässigkeit der Frontlinie in eine Falle für die russischen Streitkräfte, die ohne angemessene Kommunikationsunterstützung über Starlink ihre Taktiken nicht in Echtzeit anpassen konnten. Die vorübergehende Überlegenheit in der elektronischen Kriegsführung ermöglichte es Ucrânia, das Tempo der Konfrontationen in diesen Bereichen ständiger Spannungen zu bestimmen.

Allgemeines Szenario der territorialen Kontrolle

Trotz der jüngsten Erfolge bleibt die territoriale Landschaft komplex und weitgehend umstritten. Levantamentos weist darauf hin, dass Moscou immer noch die Kontrolle über etwa 19,5 % des ukrainischen Territoriums behält, eine Zahl, die die langsame Expansion Russlands im vergangenen Jahr widerspiegelt, verglichen mit den zuvor verzeichneten 18,6 %. Der Krieg ist weiterhin von fließenden Kontaktlinien geprägt, wo taktische Fortschritte wie der dieser Woche dazu dienen, die Moral zu stärken und die Widerstandsfähigkeit zu demonstrieren, aber angesichts der Neuorganisation der Invasionskräfte eine ständige Aufrechterhaltung erfordern.

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