Red Bull setzt auf Piastri als Plan B, falls Verstappen das Team verlässt
Red Bull identifizierte Oscar Piastri als Hauptalternative zum Ersatz von Max Verstappen, falls der vierfache Champion das Team verlässt. Die Informationen kursierten im Fahrerlager während des Miami GP, wo das Team ein weiteres herausforderndes Wochenende in der Saison 2026 erlebte. Der 25-jährige Australier verteidigt McLaren mit einem bis Ende 2027 gültigen Vertrag, aber Red Bull nahestehende Quellen bestätigten, dass sein Name als Notfallplan intern an Bedeutung gewinnt.
Red Bull steht vor einem kritischen Übergangsmoment
Das Team belegt nach den ersten vier Etappen des Jahres 2026 den vierten Platz in der Konstrukteurswertung. Der Abstand zu den Spitzenreitern Mercedes, McLaren und Ferrari hat sich deutlich vergrößert. Embora Verstappen schnitt besser ab als Miami, das Auto als Ganzes kann jedoch immer noch nicht mit seinen Hauptkonkurrenten mithalten.
Der Abgang von Helmut Marko Ende 2025 beschleunigte einen Wandel in der Philosophie innerhalb des Teams. Laurent Mekies, aktueller Teamleiter, und Oliver Mintzlaff bewerten externe Optionen zur Stärkung des Projekts. Das Vorgängermodell, bei dem die interne Entwicklung akademischer Talente neben einem erfahrenen Leiter im Vordergrund stand, brachte mit Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo und Verstappen selbst Titel ein. Agora ist der Vorstand bestrebt, die Wettbewerbsfähigkeit durch die Einstellung bereits am Markt etablierter Piloten zu festigen.
Piastri demonstriert Stabilität und Weiterentwicklung bei McLaren
Der australische Fahrer erlebt in der laufenden Saison eine gute Phase. Ele stand in Japão und Miami auf dem Podium, nachdem der Start in Austrália von einem Unfall vor dem Start geprägt war. Die Beziehung zu McLaren stabilisierte sich nach Anpassungen der Arbeitsstruktur. Pedro Matos, ein Ingenieur aus der F2-Zeit bei Prema, begann direkt mit Piastri zu arbeiten, wodurch interne Spannungen abgebaut und die Kommunikation mit dem Team verbessert wurden.
Mark Webber, sein Manager und ehemaliger Red Bull-Fahrer, war bei den Tests vor der Saison bei Bahrein abwesend. Relatos vom Fahrerlager weisen darauf hin, dass Webber möglicherweise Sondierungskontakte mit anderen Strukturen aufgenommen hat. Eine Rückkehr zum Dialog mit Red Bull würde Beobachter, die dem Fórmula 1-Zirkus nahestehen, nicht überraschen.
Contratos fungieren nicht als absolute Barrieren
Piastri bleibt bis 2027 mit McLaren verbunden, während Verstappen für denselben Zeitraum mit Red Bull unter Vertrag bleibt. Porém, in der Geschichte von Fórmula 1 stellen Verträge selten ein unüberwindbares Hindernis dar, wenn ein Fahrer den echten Wunsch zeigt, das Team zu wechseln. Zak Brown, CEO von McLaren, wäre eine zentrale Figur in allen Verhandlungen und könnte einen möglichen Ausstieg in einen relevanten finanziellen Gewinn für das Team verwandeln.
- Verstappen hat in jüngsten Interviews seine Unzufriedenheit mit den neuen technischen Vorschriften für 2026 zum Ausdruck gebracht.
- Piastri vereint Jugend, Geschwindigkeit und Entwicklungspotenzial für ein langfristiges Projekt.
- Red Bull ist bestrebt, auch im Falle eines Abgangs des Niederländers eine hohe Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten.
- Contratação von Sergio Perez im Jahr 2021 stellte aufgrund betrieblicher Notwendigkeit bereits eine Ausnahme dar.
Estratégia von Milton Keynes bevorzugt konsolidierte Talente
Der Vorstand von Milton Keynes beurteilt das Szenario vorsichtig. Das Team behauptet öffentlich, dass Verstappen im Projekt verbleibt, bereitet aber gleichzeitig Alternativen vor, um einen Verlust der Wettbewerbsfähigkeit zu vermeiden. Piastri erscheint als ideale Option im neuen Rekrutierungsmodell. Aos ist 25 Jahre alt, hat immer noch deutliches Potenzial für Wachstum und kämpfte bereits in der vergangenen Saison gegen Lando Norris um den Titel, was auf der Strecke Konstanz bewies.
Red Bull steht im Jahr 2026 unter unmittelbarem Reaktionsdruck. Das Team sammelt weit entfernt von den Spitzenreitern Punkte und benötigt strukturelle Stabilität, um auf die Erfolgsspur zurückzukehren. Die mögliche Einstellung von Piastri wäre ein strategischer Schritt zur Stärkung des mittelfristigen Projekts, unabhängig von den Entscheidungen, die Verstappen in den kommenden Monaten treffen könnte.
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